Erstmals in ihrer 40-jährigen Geschichte wurde die Scottish Open der Golfprofis wegen schlechten Wetters von vier auf drei Runden verkürzt. Das gaben die Organisatoren am Samstag bekannt, nachdem Dauerregen die Fortsetzung der am Vortag abgebrochenen zweiten Runde zunächst verzögert hatte.

Nachdem mehrere Versuche, die Runde am Samstag fortzusetzen, erneut scheiterten, entschlossen sich die Organisatoren gegen 19.30 Uhr Ortszeit für einen Abbruch. Die Veranstaltung soll nun am Sonntagmorgen ab 7 Uhr Ortszeit fortgesetzt werden.

78 Spieler, darunter die beiden Engländer Luke Donald und Lee Westwood als Nummer eins und zwei der Welt, hatten ihre 18 Löcher auf dem Castle-Stuart-Kurs am Freitagabend nicht beenden können.

Spitzenreiter zum Zeitpunkt des Abbruchs waren mit jeweils 133 Schlägen der letztjährige US-Open-Sieger Graeme McDowell (Nordirland) sowie die beiden Schotten Scott Jamieson und Peter Whiteford.

Das deutsche Duo Florian Fritsch und Marcel Siem hatte in Inverness einen schwarzen zweiten Tag erlebt.

Zunächst stieg Siem nach neun Löchern wegen eines verstauchten Handgelenks aus, wenig später fiel Fritsch im Kampf um den Cut weit zurück. Mit 144 Schlägen (72+72) lag der Münchner nur auf dem 106. Platz.

Die mit rund 3,3 Millionen Euro dotierte Scottish Open, die 2009 Martin Kaymer aus Mettmann gewann, ist die Generalprobe für die 140. British Open, die in der kommenden Woche im Royal St. George's Golf Club im englischen Sandwich ausgetragen wird.

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