Europas Ryder-Cup-Held Graeme McDowell hat bei der wegen schlechten Wetters erstmals auf drei Runden verkürzten Scottish Open die Führung übernommen.

Der Nordire startete mit einer 64er-Runde eine grandiose Aufholjagd und hat als Spitzenreiter wie die beiden Schotten Scott Jamieson und Peter Whiteford sowie der Däne Peter Hanson 133 Schläge auf dem Konto.

McDowell hatte im vergangenen Oktober den Siegpunkt für das europäische Team im Ryder Cup gegen die USA geholt.

Als einer von drei Spielern auf Platz fünf wahrte Luke Donald mit 134 Schlägen seine Chance, Platz eins in der Weltrangliste erfolgreich zu verteidigen.

Der Engländer könnte auf dem Par-72-Platz in Inverness wieder von seinem Landsmann Lee Westwood abgelöst werden. Allerdings belegte dieser mit 136 Schlägen vor der Schlussrunde den 14. Platz.

Am Cut gescheitert war Florian Fritsch, der die Qualifikation für die beiden Schlussrunden mit 144 Schlägen um vier Schläge verpasste.

Marcel Siem war am zweiten Tag nach neun Löchern wegen eines verstauchten Handgelenks ausgestiegen.

Erstmals in ihrer 40-jährigen Geschichte wird die Scottish Open nicht über vier Runden ausgetragen.

Das gaben die Organisatoren am Samstag bekannt, nachdem Dauerregen die Fortsetzung der am Vortag abgebrochenen zweiten Runde erneut unmöglich gemacht hatte.

Die mit rund 3,3 Millionen Euro dotierte Scottish Open, die 2009 Martin Kaymer aus Mettmann gewann, ist die Generalprobe für die 140. British Open, die in der kommenden Woche im Royal St. George's Golf Club im englischen Sandwich ausgetragen wird.

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