Der Engländer Luke Donald hat die Generalprobe für die 140. British Open gewonnen und seine Führung in der Weltrangliste eindrucksvoll behauptet.

Vier Tage vor dem dritten Major-Turnier des Jahres siegte der 33-Jährige bei der auf drei Runden verkürzten Scottish Open dank einer furiosen Schlussrunde.

Donald blieb zum Abschluss acht Schläge unter Par und kämpfte sich von Platz fünf an die Spitze.

Mit 197 Schlägen (67+67+63) hatte Donald vier Schläge Vorsprung auf den Schweden Fredrick Andersson (73+66+62). Der Engländer Lee Westwood, der Donald an der Spitze der Weltrangliste hätte ablösen können, musste sich auf dem Par-72-Platz in Inverness mit dem 14. Platz begnügen.

Am Cut gescheitert war der Münchner Florian Fritsch, der die Qualifikation für die Schlussrunde mit 144 Schlägen um vier Schläge verpasste. Der Ratinger Marcel Siem war am zweiten Tag nach neun Löchern wegen eines verstauchten Handgelenks ausgestiegen.

Erstmals in ihrer 40-jährigen Geschichte wurde die Scottish Open nicht über vier Runden ausgetragen. Das gaben die Organisatoren bereits am Samstag bekannt, nachdem Dauerregen die Fortsetzung der am Vortag abgebrochenen zweiten Runde erneut unmöglich gemacht hatte.

Die mit rund 3,3 Millionen Euro dotierte Scottish Open, die 2009 Martin Kaymer aus Mettmann gewann, gilt als Generalprobe für die 140. British Open, die in der kommenden Woche im Royal St. George's Golf Club im englischen Sandwich ausgetragen wird.

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