Dem deutschen Golfstar Martin Kaymer ist bei seiner vierten British Open der bislang beste Start geglückt.

Der 26-Jährige aus Mettmann benötigte am ersten Tag auf dem Par-70-Platz im Royal St. George's Golf Club im englischen Sandwich wie in den beiden vergangenen Jahren 68 Schläge und hatte damit einen Platz in den Top 10 sicher.

Sein Rückstand auf den führenden Dänen Thomas Björn und den überraschend starken englischen Amateur Tom Lewis betrug drei Schläge.

Der 40-Jährige aus Silkeborg war nur als Nachrücker für Vijay Singh (Fidschi) ins Feld gekommen und setzte sich mit sieben Birdies und nur zwei Bogeys an die Spitze.

Dahinter folgten mit jeweils 66 Schlägen der Spanier Miguel Angel Jimenez und der US-Amerikaner Lucas Glover.

Bernhard Langer, neben Martin Kaymer zweiter Deutscher im 156-köpfigen Feld, spielte am Donnerstag mit einer 75 keine gute Runde und wurde an Loch neun (Par 4) entscheidend zurückgeworfen.

Der zweimalige US-Masterssieger, dessen Start wegen einer hartnäckigen Daumenverletzung in Frage stand, benötigte acht Schläge und fiel mit dem Quadruple-Bogey weit zurück.

Der Cut dürfte damit nur schwer zu erreichen sein.

Martin Kaymers große Rivalen um den Sieg beim ältesten Golfturnier der Welt kamen "nur" ordentlich aus den Startlöchern.

Die Engländer Luke Donald und Lee Westwood, die die Weltrangliste vor dem drittplatzierten Deutschen anführen, gingen ebenso beide mit einer 71 vom 18. Grün wie der US-Open-Champion Rory McIlroy, der damit nach seinem Gipfelsturm von Bethesda wieder auf dem Boden landete.

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