Die Siegchancen von Martin Kaymer haben am dritten Tag der British Open einen Dämpfer erhalten, der zweite Sieg des Weltranglistendritten bei einem Major-Turnier ist jedoch noch nicht außer Reichweite.

Nach einer 68er- und einer 69er-Runden zum Auftakt, seinem bislang besten Start bei der vierten Open-Teilnahme, benötigte der 26-Jährige aus Mettmann nach einem Auf und Ab am dritten Tag der 140. Austragung der Open 73 Schläge auf dem Par-70-Kurs im Royal St. George's Golf Club im englischen Sandwich.

Kaymer fiel mit 210 Schlägen vom geteilten dritten auf den siebten Platz zurück und hatte zum Zeitpunkt seiner Ankunft im Klubhaus insgesamt fünf Schläge Rückstand auf den Führenden Nordiren Darren Clarke.

Bei zunächst widrigen Bedingungen und strömenden Regen war der Weltranglistendritte auf den ersten neun Löchern sichtlich verunsichert und spielte gleich drei Bogeys. Nach und nach zeigte sich an der Südostküste Englands die Sonne und Kaymer schien die Sicherheit der ersten Tage wiederzufinden.

Doch ein erneuter Bogey an Loch elf warf ihn zunächst weit zurück. Mit zwei Birdies am 13. und 14. Loch rückte der deutsche Golfcrack jedoch wieder auf Schlagdistanz zur Spitze. Doch mit dem fünften Bogey des Tages am 15. Loch rutschte er im Klassement wieder auf den siebten Platz ab.

Auch Kaymers Konkurrenten im Kampf um die Spitze der Weltrangliste schwächelten bei den Open. Der Weltranglistenerste Luke Donald und sein erster Verfolger Lee Westwood (beide England) scheiterten überraschend am Cut.

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