Golf-Superstar Tiger Woods aus den USA hat seinen ersten Turniersieg seit zwei Jahren nur knapp verpasst.

Der 14-malige Major-Gewinner präsentierte sich am Schlusstag der Australian Open in Sydney mit einer 67 zwar deutlich verbessert gegenüber dem Vortag (75), lag am Ende als Dritter aber zwei Schläge hinter dem zum zweiten Mal nach 1998 siegreichen Australier Greg Chalmers (275 Schläge).

"Ich habe heute wirklich hart gekämpft. Es hätte eine richtig niedrige Runde werden können, doch einige schlechte Abschläge auf den zweiten neun Löchern haben das verhindert", sagte Woods, der nach dem Triumph im November 2009 beim Australian Masters in Melbourne in eine tiefe private und sportliche Krise gerutscht war. Dennoch war der Tiger mit sich zufrieden: "Es ist schön, wieder oben mit dabei zu sein und nicht unbeteiligt zuschauen zu müssen."

Richtig glücklich war unterdessen Lokalmatador Greg Chalmers, der nach dem Ende seiner Runde im Klubhaus noch etwas zittern musste. Landsmann John Senden, der vor der Schlussrunde geführt hatte, verpasste aber am Schlussloch einen 10-m-Putt und damit auch das mögliche Stechen mit Chalmers.

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