Martin Kaymer und Marcel Siem sind mit starken Auftaktrunden in die Dubai Desert Classic gestartet.

Während der Weltranglisten-Vierte Kaymer auf dem Par-72-Kurs mit sechs Birdies sowie einem Eagle an der 18 sechs Schläge unter dem Platzstandard blieb und den ersten Tag auf dem geteilten vierten Rang beendete, verpasste Siem mit einer 65er-Runde seine persönliche Bestleistung nur um zwei Schläge.

"Ich bin schwach in die Runde gestartet, aber ich war geduldig. Im Golf muss man manchmal Geduld haben", sagte Kaymer, der sich dafür im weiteren Verlauf selbst belohnte.

"Ich habe gute Schläge gemacht, gute Putts gelocht. Für mich kann es jetzt so weitergehen", meinte der 27 Jahre alte Rheinländer.

Hochzufrieden kam auch Marcel Siem ins Klubhaus. Der 31-Jährige spielte acht Birdies und kam mit sieben Schläge unter Par als geteilter Zweiter vom letzten Grün.

Besser als Siem machte es nur der Spanier Rafael Cabrera Bello. Der 119. der Welt blieb mit einer 63 sogar neun Schläge unter Par.

"Ich hatte eine guten Start, das war für mich ein Wachmacher am Morgen. Ich habe nur zwei Fairways verpasst, gute Schläge gemacht, ich bin wirklich sehr zufrieden", meinte Siem.

Der Weltranglisten-Zweite Rory McIlroy aus Nordirland wurde unterdessen mit 66 Schlägen wie Kaymer und fünf weitere Spieler geteilter Vierter. Dabei holte sich der US-Open-Champion auf den zweiten neun Löchern die Hilfe seines Caddys J.P. Fitzgerald.

"Ich habe ihm gesagt, er soll mit mir gemeinsam die Grüns lesen. Ich brauchte Birdies. das hat geholfen", sagte McIlroy, der am Wochenende in London beim Laureus Award für den "Durchbruch des Jahres" geehrt worden war.

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