Lee Westwood und Rory McIlroy kämpfen im direkten Duell nicht nur um den Finaleinzug bei der Matchplay-WM, sondern auch um die Chance auf den Sprung an die Spitze der Golf-Weltrangliste.

Wenn sich der 38 Jahre alte Engländer Westwood oder der erst 22 Jahre junge Nordire McIlroy am Sonntag in Marana im US-Bundesstaat Arizona nach einem erfolgreichen Halbfinale auch noch im Finale gegen Mark Wilson oder Hunter Mahan (beide USA) durchsetzt, würde dies die Ablösung des bisherigen Weltranglistenersten Luke Donald aus England bedeuten.

Martin Kaymer aus Mettmann, der vor einem Jahr nach dem Finaleinzug in Marana den Golf-Thron bestiegen hatte, war diesmal im Achtelfinale ausgeschieden.

Im zweiten Halbfinale am Sonntag trafen Wilson und Mahan aufeinander.

Wilson hatte im Viertelfinale den schwedischen Ryder-Cup-Sieger Peter Hanson mit 4 und 3 ausgeschaltet, Mahan Landsmann Matt Kuchar mit 6 und 5 bezwungen.

Der Weltranglisten-14. Kuchar hatte im Achtelfinale mit 4 und 3 Kaymer aus dem mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Turnier in dessen Wahlheimat Arizona geworfen.

"Matt hat einfach sehr konstant gespielt. Er hat keine Fehler gemacht, mir sind leider ein paar unterlaufen", sagte Kaymer:

"Ich habe einige wirklich gute Golfschläge dabei gehabt, vor allem an den ersten neun Löchern. Leider habe ich beim Putten Fehler gemacht."

Am sechsten Loch geriet der Weltranglistenvierte erstmals in Rückstand.

Der zehn Plätze tiefer gelistete Kuchar baute seinen Vorsprung in der Folge kontinuierlich aus. Lediglich auf der 12. Bahn punktete Kaymer noch einmal.

Die Entscheidung fiel schließlich an Loch 15, als der Rheinländer mit einem Putt aus kurzer Distanz scheiterte.

Im Vorjahr hatte der 27-Jährige in Marana das Finale erreicht und damit als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer den Golf-Thron erobert.

Das Finale hatte er damals allerdings gegen Donald verloren.

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