Die deutschen Golfstars Martin Kaymer und Bernhard Langer sind mit Par-72-Runden und Platz 29 ordentlich ins 76. US Masters in Augusta gestartet.

Der 27 Jahre alte Kaymer hat damit eine gute Chance, bei seiner fünften Teilnahme am ersten Major-Turnier des Jahres erstmals den Cut zu schaffen.

Für den zweimaligen Turniersieger Langer (1985 und 1993) wäre es bei seinem 29. Start in Georgia die erste Qualifikation für die beiden Schlussrunden seit 2005.

Spitzenreiter nach dem ersten Tag auf dem berühmten Platz an der Magnolia Lane war der Engländer Lee Westwood. Die Nummer drei der Weltrangliste kam mit einer 67er-Runde ins Klubhaus und lag damit einen Schlag vor den beiden Verfolgern Peter Hanson (Schweden) und Louis Oosthuizen (Südafrika).

Wie Martin Kaymer und Bernhard Langer starteten auch Titelverteidiger Charl Schwartzel (Südafrika) und US-Superstar Tiger Woods mit einer 72 ins Turnier. Dabei büßte der viermalige Masters-Champion Woods auf den letzten beiden Löchern durch zwei Bogeys wertvolle Schläge ein.

Genau umgekehrt machte es sein vermeintlich größter Rivale. US-Open-Sieger Rory McIlroy aus Nordirland spielte an der 17 und 18 jeweils ein Birdie und brachte damit noch eine 71 ins Ziel. Dies bedeutete Rang 14 für McIlroy, der im Vorjahr auf der Schlussrunde ein Debakel erlebt hatte.

Mit vier Schlägen Vorsprung war er auf die letzten 18 Löcher gegangen und sah dabei schon wie der sichere Sieger aus, am Ende hatte er zehn Schläge Rückstand auf Sieger Charl Schwartzel.

Nicht gut aus den Startlöchern kamen zwei Mitfavoriten. Der dreimalige Augusta-Gewinner Phil Mickelson aus den USA benötigte 74 Schläge (Platz 55), der Weltranglistenerste Luke Donald aus England als 64. sogar 75 Schläge.

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