Superstar Tiger Woods winkt bei den 141. British Open in Lytham die Rückkehr auf den Golf-Thron.

Mit seinem ersten Major-Sieg seit vier Jahren könnte sich der Amerikaner am Wochenende wieder an die Spitze der Weltrangliste setzen.

Woods war Ende 2010 nach fünf aufeinanderfolgenden Jahren als Nummer eins abgelöst worden und im Ranking zwischenzeitlich weit abgerutscht. Derzeit ist er Vierter.

Der 36-Jährige will unbedingt ein großes Turnier gewinnen, verspürt dabei aber keine Eile und freut sich vor allem über seine Gesundheit.

"Ich habe vier Majors verpasst, weil ich verletzt war. Das war nicht besonders schön", sagte Woods. Mittlerweile sei er aber wieder völlig fit.

Zwölf Majors spielte Woods seit seinem Sieg bei den US Open 2008, dem letzten bei einem der vier Top-Turniere. Dabei scheiterte er zweimal am Cut und verpasste viermal die Top 20. Sechsmal kam er unter die besten Sechs.

Der 14-malige Major-Sieger Woods glaubt, dass es inzwischen schwieriger geworden ist, die US Open, British Open, PGA Championship oder das US Masters zu gewinnen.

Dies unterstreiche allein die Tatsache, dass es bei den 15 vergangenen Turnieren 15 verschiedene Sieger gegeben habe. "Die Starterfelder haben mehr Tiefe, da gibt es keinen Zweifel."

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