Altmeister Bernhard Langer hat seine gute Verfassung auch am zweiten Tag bestätigt und beim US Masters in Augusta/Georgia eine Top-Platzierung im Visier, Deutschlands Nummer eins Martin Kaymer schaffte wenig später mit Mühe den Cut und erreichte wie im Vorjahr die Finalrunden.

Der 55-jährige Langer (Anhausen), der das erste Major der Saison zweimal (1985, 1993) gewonnen hatte, spielte auf dem anspruchsvollen Par-72-Kurs an der Magnolia Lane wie am Vortag eine71 und teilte sich mit sechs weiteren Golfern den 14. Platz.

Weit hinter Langer belegte Kaymer (Mettmann) nach seiner75er-Runde und einem Gesamtscore von drei über Par den 48. Platz. Mit 147 Versuchen lag der 28-Jährige damit aber denkbar knapp zwei Schläge über dem Cut und erreichte zum insgesamt zweiten Mal die Finalrunde.

Wie bei seiner Auftaktrunde begann Deutschlands bester Golferschwach. Bei heftigen Regenschauern und böigem Wind startete derfrühere Weltranglistenerste mit zwei Bogeys und geriet damit frühins Hintertreffen.

Danach stabilisierte sich sein Spiel zunächst, dem Birdie auf der 13 folgten kurz vor Schluss allerdings noch zwei weitere Bogeys.

Die Führung sicherte sich der Australier Jason Day (138) mit sechs Schlägen unter Par vor seinem Landsmann Marc Leishman und dem Amerikaner Fred Couples (beide 139). Branchen primus Tiger Woods (USA), der als Siebter drei Schläge hinter Day lag, vespielte durch Bogeys am 15. und 18. Loch eine bessere Zwischenplatzierung.

Woods' ärgster Rivale, der Weltranglistenzweite Rory McIlroy (Nordirland), arbeitete sich mit einem Gesamtergebnis von zwei unter Par um 20 Positionen auf den 14. Platz vor und liegt gleichauf mit Langer.

Der Chinese Guan Tianlang, mit 14 Jahren jüngster Starter der Masters-Historie, blieb drei Schläge über dem Platzstandard, schaffte als 55. aber den Cut. Dabei wurde dem Teenager beinahe sein zu langsames Spiel zum Verhängnis, Guan wurde am 17. Loch ein Strafschlag zugeschrieben.

Er war damit der erste Spieler seit drei Jahren, der eine derartige Strafe bei einem Major kassierte. Beider PGA Championship 2010 war der Franzose Gregory Bourdy mit einer Strafe für langsames Spiel belegt worden.

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