Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer hat sich am dritten Tag des US Masters in Augusta/Georgia leicht gesteigert. Auf dem anspruchsvollen Par-72-Kurs an der Magnolia Lane spielte der 28-Jährige in der Vorschlussrunde am Samstag eine 74 und kommt damit auf insgesamt 221 Schläge.

Durch zwei Bogeys auf den letzten drei Bahnen verpasste es Kaymer (Mettmann) jedoch, wie zum Auftakt den Platzstandard zu spielen. Am Freitag hatte der ehemalige Weltranglistenerste 75 Schläge benötigt.

Altmeister Bernhard Langer bestätigte seine gute Verfassung auf der dritten Runde. Nach 13 Bahnen hatte der 55-Jährige mit einem Birdie sowie einem Bogey eine Par-Runde vor Augen und konnte damit weiter auf eine Top-Platzierung hoffen. Zur Halbzeit des Masters lag Langer (Anhausen), der das erste Major der Saison zweimal (1985, 1993) gewonnen hatte, auf dem 13. Platz.

Dabei profitierte er von zwei Strafschlägen für Superstar Tiger Woods. Der 14-malige Major-Champion hatte am Freitag an der 15. Bahn den Ball an der falschen Stelle fallen lassen, nachdem dieser zuvor von der Fahnenstange abgeprallt und ins Wasser gerollt war. Die Offiziellen sahen von einer möglichen Disqualifikation ab.

"Ich wusste nicht, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich habe mich am Morgen mit dem Masters-Komitee getroffen und unterhalten. Ich verstehe und akzeptiere die Strafe und respektiere die Entscheidung", schrieb Woods via Twitter. Nach zwölf Bahnen lag der Amerikaner mit zwei Birdies sowie zwei Bogeys auf 72er-Kurs.

Der Chinese Guan Tianlang, mit 14 Jahren jüngster Starter der Masters-Historie, spielte seine bislang schwächste Runde und blieb fünf über Par. Mit insgesamt 225 Schlägen ist der Teenager dennoch bereits jetzt einer der großen Gewinner der Masters.

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