Bernhard Langer hat beim 77. US Masters in Augusta den 25. Platz belegt.

Zwischenzeitlich hatte der Altmeister sogar von seinem dritten Triumph auf dem Kurs an der berühmten Magnolia Lane träumen dürfen, ehe er beim Premierensieg des Australiers Adam Scott doch noch durchgereicht wurde.

Der zweimalige Sieger (1985 und 1993) wäre der älteste Champion der Geschichte gewesen.

Er schob sich bei seinem 30. Auftritt auf den ersten drei Löchern mit Birdies auf den vierten Platz.

Danach verlor er aber den Faden und hatte am Ende mit insgesamt 290 Versuchen nur einen Schlag weniger als Landsmann Martin Kaymer.

Der 28 Jahre alte Rheinländer belegte am Ende den 35. Rang und verbuchte damit sein bestes Ergebnis in Augusta.

Damit lagen die Deutschen deutlich hinter Scott (279). In einem dramatischen und an Spannung kaum zu überbietenden Finale setzte sich der 32-Jährige im strömenden Regen erst im Stechen am zweiten Extra-Loch gegen den Argentinier Angel Cabrera durch.

Für Scott war es der erste Major-Sieg - wenige Minuten nach dem entscheidenden Schlag aus etwa fünf Metern schlüpfte der frisch gebackene Champion in das legendäre grüne Jackett.

"Es ist einfach unbeschreiblich. Australien is eine sehr stolze Sportnation, aber wir hatten dieses Turnier bislang noch nicht gewonnen. Ich widme diesen Sieg auch ein bisschen Greg Norman", sagte Scott.

Der Australier Norman gehörte vor allem in den 80er und 90er Jahren zu den Großen des Sports und führte in dieser Zeit 331 Wochen lang die Weltrangliste an.

Der Weltranglistenzweite Rory McIlroy (Nordirland) rettete sich dank einer famosen 69 zum Abschluss noch auf einen insgesamt enttäuschenden 25. Platz.

Besser lief es da für Branchenprimus und Topfavorit Tiger Woods (USA), der am Ende Vierter wurde. Auf seinen 15. Major-Titel muss der Kalifornier allerdings weiter warten.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel