Frühaufsteher Martin Kaymer hat seine gute Form beim US-Turnier in Hilton Head Island/South Carolina auf der zweiten Runde bestätigt.

Der 28-Jährige aus Mettmann ließ seiner 69 zum Auftakt trotz der frühen Tee-Time von 7.50 Uhr eine 70 folgen. Vor Abschluss der Runde reichten insgesamt 139 Schläge auf dem Par-71-Kurs für den früheren Weltranglistenersten für einen Platz in den Top 15.

"Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden", hatte Kaymer nach dem ersten Durchgang auf seiner "Facebook"-Seite mitgeteilt, "leider konnte ich eine sehr gute Chance aus 80 Zentimetern auf dem letzten Grün nicht mehr nutzen, aber insgesamt ist 2 unter in Ordnung."

Der Rheinländer aus Mettmann ist weiter zuversichtlich, sein Spiel nach Schwunganpassungen in den Griff zu bekommen. "Ich bin nicht zu weit weg und die Schläge waren größtenteils gut, nur an den zwei Par-3-Löchern auf den hinteren Neun hab ich schlechte Schläge gemacht, die prompt bestraft wurden", so Kaymer.

Wie auch letzte Woche beim Masters heiße es für ihn, geduldig zu bleiben, "die Schläge und Chancen sind da. Nur leider gehen momentan nicht viele Putts rein, gerade aus den mittellangen Entfernungen zwischen drei und sechs Metern fällt momentan fast nichts."

Kaymer hat die Chance, zweiter deutscher Sieger in Hilton Head Island zu werden. 1985 hatte der Anhausener Bernhard Langer in der Woche nach seinem ersten Triumph beim US Masters auch dort gewonnen. Anschließend war der heute 55-Jährige in der neu eingeführten Weltrangliste als erste Nummer eins geführt worden.

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