Superstar Tiger Woods hat sich beim US-Turnier in Lake Forest im US-Bundesstaat Illinois mit Wut im Bauch in die Spitze zurückgekämpft. Der Weltranglistenerste spielte auf dem Par-71-Kurs eine 66 und liegt mit insgesamt 204 Schlägen auf Platz fünf.

Der 37-Jährige war am Vortag nach der zweiten Runde mit zwei Strafschlägen belegt worden, da sich sein Ball bewegt hatte, als er einen davor liegenden Ast entfernen wollte.

"Ich hatte einen richtig guten Lauf. Dadurch habe ich morgen eine Chance", sagte Woods mit Blick auf die Schlussrunde.

An der Spitze liegt wie schon zur Halbzeit Woods' US-Landsmann Jim Furyk, der seiner sensationellen 59 eine 69 folgen ließ.

Hinter dem 43-Jährigen (200 Schläge) rangieren in Steve Stricker (201), Brandt Snedeker (202) und Zach Johnson (203) drei weitere Amerikaner.

Woods beschäftigte nach der Rückkehr ins Klubhaus noch immer die Affäre um das kleine Stöckchen.

"Es ist frustrierend. Nichts ist passiert. Der Ball hat sich bewegt, ist aber in seiner Position geblieben", beklagte sich Woods: "Aber es wurde anders entschieden. "

Ohne die Bestrafung wäre Woods vor dem letzten Turniertag Dritter gewesen.

Furyk, der am Freitag als erst sechster Spieler auf der US-Tour zwölf unter Par geblieben war, zeigte keine weitere Traumrunde, war aber zufrieden.

"Ich mache mir keine Gedanken darüber, was ich hätte schaffen können", sagte der frühere US-Open-Gewinner.

Lake Forest ist die vorletzte Station um den Millionen-Jackpot FedexCup.

Im vergangenen Jahr waren die zehn Millionen Dollar an den Weltranglistenachten Snedeker gegangen.

Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer hatte beim zweiten Turnier der Serie als 84. der Gesamtwertung die Teilnahme in Lake Forest verpasst.

Das Finale wird bei der Tour Championship vom 19. bis 22. September in Atlanta gespielt. Spitzenreiter der Gesamtwertung ist der Schwede Henrik Stenson.

Der Turniersieger erhält 1,44 der insgesamt 8,0 Millionen Dollar Preisgelder.

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