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Maximilian Kieffer überzeugt am ersten Tag der Russian Open
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Debütant Maximilian Kieffer hat bei seinem ersten Major-Turnier der Karriere reichlich Lehrgeld gezahlt. Bei den 114. US Open spielte der Düsseldorfer auf dem sehr schwierigen Par-70-Platz in Pinehurst/North Carolina eine 76 und belegte nach dem ersten Tag einen der hinteren Plätze.

Deutlich besser lief es für Marcel Siem, der nach 70 Schlägen ins Klubhaus kam und den Grundstein für eine gute Platzierung legte.

"Meine Schläge ins Grün waren heute leider zu schlecht, um einen vernünftigen Score nach Hause zu bringen. Ich lag oft rechts und die Up-and-Downs sind hier, bei den schwer gesteckten Fahnen, wirklich nicht einfach. Dann noch zwei Drei-Putts. Bitter. Morgen muss es besser werden, um die kleine Chance auf den Cut noch zu nutzen", sagte Kieffer.

Neben Kieffer und Siem sind beim zweitältesten Major auch Alex Cejka und Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer am Start. Das Duo war beim mit acht Millionen Dollar (rund 5,9 Millionen Euro) dotierten Turnier erst am Abend deutscher Zeit auf den Kurs gegangen.

Das Quartett stellt das größte deutsche US-Open-Aufgebot aller Zeiten dar.

Bei Kieffer lief von Beginn an wenig zusammen. Nach einem Bogey an der 10 zum Auftakt setzte es nur ein Loch später einen Doppel-Bogey für den 23-Jährigen. Auch in der Folge leistete sich Kieffer Fehler und beendete die Runde mit nur einem Birdie. Siem kam auf jeweils vier Bogeys und Birdies.

Einen starken Eindruck hinterließ der Nordire Graeme McDowell, der das Turnier 2010 gewonnen hatte und mit einer 68 abschloss.

Vor Rundenende war auch der fünfmalige Major-Sieger Phil Mickelson (USA/70 Schläge) in Reichweite zur Spitze, Titelverteidiger Justin Rose (England) benötigte 72 Schläge und geriet bereits ins Hintertreffen.

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