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Martin Kaymer gewann bislang 20 Turniere
Martin Kaymer liegt bei den US Open in Führung © getty

Martin Kaymer hat bei den 114. US-Open ein Traumstart hingelegt.

Der ehemalige Weltranglistenerste spielte auf dem sehr schwierigen Par-70-Platz in Pinehurst/North Carolina eine herausragende 65 und übernahm damit nach der ersten Runde deutlich die Führung.

Nach einem extrem starken Auftritt mit sechs Birdies und nur einem Bogey wies hinter dem 29-Jährigen aus Mettmann das Quartett Kevin Na, Fran Quinn (beide USA), Graeme McDowell (Nordirland) und Brendon de Jonge (Simbabwe) bereits drei Schläge Rückstand auf.

"Es ist einfach klasse, mit einem Sieg im Rücken zu starten", sagte er mit Blick auf seinen Triumph bei der Players Championship in Ponte Vedra vor einem Monat: "Ich brauchte diesen Sieg. Ich brauchte ihn für mein Selbstvertrauen, als Bestätigung für die ganze Arbeit in den letzten Jahren, um zu sehen, dass sich das alles gelohnt hat."

Sichtlich erleichtert fügte er hinzu: "Ich sehe die Dinge gerade sehr positiv."

Debütant Maximilian Kieffer zahlte beim ersten Major-Turnier seiner Karriere dagegen reichlich Lehrgeld.

Der Düsseldorfer spielte eine 76 und belegte nach dem ersten Tag nur den 122. Platz unter 156 Startern.

Deutlich besser lief es für Marcel Siem, der nach 70 Schlägen ins Klubhaus kam und auf dem geteilten 16. Platz lag.

Alex Cejka konnte mit seiner 73, die für den 68. Platz reichte, dagegen nicht zufrieden sein und muss ebenso wie Kieffer um den Cut bangen.

Das Quartett stellt das größte deutsche US-Open-Aufgebot in der Geschichte des zweitältesten Major-Turniers dar.

Kaymer, US-PGA-Champion von 2010, belegte am Donnerstag erneut, dass er seine lange sportliche Durststrecke überwunden hat.

Er krönte seine starke Runde mit drei Birdies an den letzten fünf Löchern - am 17. und 18. inklusive.

Bei Kieffer lief von Beginn an wenig zusammen.

Nach einem Bogey an der 10 zum Auftakt setzte es nur ein Loch später einen Doppel-Bogey für den 23-Jährigen.

Auch in der Folge leistete sich Kieffer Fehler und beendete die Runde mit nur einem Birdie.

Siem kam auf jeweils vier Bogeys und Birdies.

Einen starken Eindruck hinterließ der Nordire Graeme McDowell, der das Turnier 2010 gewonnen hatte und mit einer 68 abschloss.

Auch der fünfmalige Major-Sieger Phil Mickelson (USA/70 Schläge) blieb in Reichweite zur Spitzengruppe, Titelverteidiger Justin Rose (England) benötigte 72 Schläge und geriet bereits ins Hintertreffen.

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