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US-Open-Sieger Martin Kaymer will beim einzigen Profiturnier in Deutschland eine Scharte auswetzen.

"Vor zwei Jahren habe ich hier den Cut verpasst. Ich habe am Fernseher verfolgt, wie Marcel Siem um den Sieg gespielt hat", sagte Kaymer vor dem Start der BMW International Open auf Gut Lärchenhof bei Köln (26. bis 29. Juni).

Der 29-Jährige räumte auf der Pressekonferenz im Stadion des 1. FC Köln zwar ein, dieses Mal mehr Zeit zur Vorbereitung zu haben als vor zwei Jahren, vom Sieg wollte er aber nur indirekt reden: "Wenn du gerade in Deutschland spielst und es nur ein Turnier gibt, will man natürlich so gut spielen wie möglich."

Den Schwung der letzten Wochen will der frühere Weltranglisten-Erste in jedem Fall mitnehmen - immerhin wähnt er sich gerade in der schönsten Phase seiner bisherigen Karriere: "Ich kann den Erfolg gerade verinnerlichen. Beim ersten Major-Sieg war noch vieles neu. Heute kann ich das alles bewusster wahrnehmen."

Das aktuelle Hoch nach zwei Jahren voller Formschwankungen erklärt sich Kaymer mit seiner neuen, simplen Herangehensweise an sein Spiel: "Man sollte einfach spielen, so wie die Kinder spielen. Nicht nachdenken, sondern das Ziel sehen und spielen. Die Dinge natürlich passieren lassen." Sein Credo lautet nun "jede Runde für sich zu spielen und nicht untereinander zu vergleichen".

Einen Glücksbringer für das anstehende Turnier bekam Kaymer von Köln-Stürmer Patrick Helmes überreicht: zwei mit Kaymers Namen beflockte FC-Trikots.

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