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Martin Kaymer gewann dieses Jahr die US Open © getty

US-Open-Sieger Martin Kaymer ist trotz einer Leistungssteigerung auf den zweiten neun Löchern mäßig in die BMW Open in Pulheim gestartet.

Bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Veranstaltung der Europa-Tour spielte der Weltranglisten-Elfte auf dem Par-72-Kurs zum Auftakt eine 71 und reihte sich als 65. im Mittelfeld ein.

Kaymer war wegen des dritten WM-Gruppenspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die USA auf eigenen Wunsch bereits um 7.40 Uhr gestartet und offenbarte immer wieder Probleme beim Putten sowie beim Treffen der Grüns.

Tiefpunkt war ein Abschlag ins Wasser auf Bahn 16 (Par 3), der ihm ein Double-Bogey einbrachte. Bei drei Birdies in Serie ließ der 29-jährige Mettmanner aber auch seine Klasse aufblitzen.

Bei der letzten Austragung in Pulheim 2012 war Kaymer am Cut gescheitert.

Das Turnier wechselt jährlich zwischen den Austragungsorten nahe Köln und in Eichenried bei München.

Dort hatte Kaymer 2008 als bislang einziger Deutscher gewonnen.

Kaymer musste sich am Donnerstag unter anderen seinem Flight-Partner Marcel Siem geschlagen geben, der beim deutschen Heimspiel auf Gut Lärchenhof zwei Schläge unter Platzstandard (Par 72) blieb. Der 33-Jährige, der am Montag zum zweiten Mal Vater geworden war, startete stark und kam gut auf das Grün. Siem vergab bei seinen Putts allerdings mehrfach die Chance, sich in der Spitzengruppe festzusetzen.

Bester Deutscher am Donnerstag war der Münchner Alex Cejka.

Der 43-Jährige blieb dank vier Birdies auf den letzten vier Löchern mit 68 Schlägen vier unter Par und belegte den geteilten 19. Rang. Ordentlich präsentierten sich auch der Düsseldorfer Maximilian Kieffer sowie Amateur Marcel Schneider mit jeweils 69 Schlägen.

Bemerkenswert war die Leistung des erst 16-jährigen Karlsruhers Dominic Foos, der mit 71 Schlägen eine Runde exakt auf Kaymer-Niveau hinlegte.

Die Besten im Klubhaus waren der Spanier Rafa Cabrera-Bello und der Engländer Danny Willett, die im gleichen Flight unterwegs waren. Beide blieben mit 64 Schlägen acht unter Par und nutzten die exzellenten Golfbedingungen mit Sonnenschein und wenig Wind perfekt.

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