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Alex Cejka ist mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden © getty

In Abwesenheit des früh gescheiterten US-Open-Siegers Martin Kaymer hat der Münchner Golfprofi Alex Cejka bei der BMW Open in Pulheim den Sprung in die Spitzengruppe knapp verpasst.

Der 43-Jährige vergab am dritten Tag auf Gut Lärchenhof nur durch einen Doppel-Bogey am letzten Loch die Chance auf den zweiten Platz vor der Schlussrunde am Sonntag.

Auf dem Par-72-Kurs spielte Cejka eine 69 und lag mit insgesamt 203 Schlägen auf dem geteilten zehnten Platz, vier Schläge hinter Spitzenreiter Pablo Larrazabal (Spanien/199).

Kaymer war am Freitag gut zwei Wochen nach seinem Triumph bei den US Open am Cut gescheitert.

Zunächst schien es tags darauf, als könne Cejka, der den Freitag schon als Fünfter abgeschlossen hatte, die deutschen Fans mit seiner Leistung entschädigen.

Denn beim mit 2,0 Millionen Euro dotierten Europa-Tour-Turnier startete der gebürtige Tscheche zwar mit einem Birdie und einem Bogey in den Samstag, danach fand Cejka mit weiteren Birdies an den Löchern 5, 7, 12, 13, 15 und 17 aber zu seinem Spiel.

Die Top-Platzierung am Samstagabend verhinderten jedoch ein Bogey an der 16 und der Doppel-Bogey zum Abschluss.

Der Ratinger Marcel Siem spielte am Samstag derweil seine bislang schwächste Runde.

Der Rheinländer kam nach vier Bogeys und drei Birdies mit einer 73 ins Klubhaus und rutschte mit nun 209 Schlägen auf den geteilten 55. Platz ab.

Noch am Freitag hatte Siem sich durch eine starke 66 auf den 19. Rang vorgeschoben.

Eine Wiederholung seines sechsten Platzes von 2012 ist nun aber wohl außer Reichweite.

Der Düsseldorfer Maximilian Kieffer, der noch am Freitag nur knapp den Cut geschafft hatte, überzeugte dagegen mit einer 67er-Runde und schob sich im Klassement mit insgesamt 207 Schlägen an Siem vorbei auf den geteilten 37. Platz.

Amateur Maximilian Röhrig (Frankfurt) konnte sich mit einem Schlag unter Par und insgesamt 211 Schlägen am Samstag nicht entscheidend verbessern und belegte mit fünf Kontrahenten die 63. Position.

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