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Kiels Superstar Nikola Karabatic ist verletzt © imago

Der THW ist im Supercup am Samstag der Favorit gegen den HSV. Aber ein Superstar und Olympiasieger droht auszufallen.

München - Sechs Tage nach dem Olympia-Finale und drei Tage vor Saisonbeginn spielen der Deutsche Meister THW Kiel und der große Herausforderer HSV Hamburg schon mal den ersten Titel der neuen Spielzeit aus.

Bei der 15. Auflage des Supercups stehen sich die Teams am Samstag in München (15.15 Uhr/live im DSF) gegenüber.

Dabei kommt es auch zum Schaulaufen der französischen Olympiasieger Nikola Karabatic und Thierry Omeyer beim THW sowie Bertrand und Guillaume Gille beim HSV.

Der Einsatz von Karabatic ist wegen Ellbogenproblemen allerdings fraglich, am Montag soll eine MRT-Untersuchung genaueren Aufschluss geben.

Erster offizieller Gislason-Auftritt für Kiel

Zudem hat der neue Kieler Trainer Alfred Gislason seinen ersten offiziellen Auftritt nach der Trennung des Rekordmeisters von Noka Serdarusic.

Auch wenn es im Duell der Nordklubs immer auch ums Prestige geht - mehr als der letzte Test ist die Partie nicht wirklich.

"Seit unserem Trainingsauftakt habe ich mit meinem Team bedingt durch die Olympischen Spiele keine Vorbereitungsspiele absolvieren können. Der Supercup wird also der erste richtige Test und deswegen für alle eine besonders spannende Partie", sagte HSV-Trainer Martin Schwalb.

HSV ohne Hens

Er muss auf Weltmeister Pascal Hens verzichten, der nach seiner Schienbeinkopf-Fraktur von Peking längerfristig ausfällt.

Dafür laufen die Neuzugänge Blazenko Lackovic, Marcin Lijewski, Arne Niemeyer und Nicklas Grundsten für die Hanseaten auf.

Beim THW dürfte da mehr der neue Coach im Mittelpunkt stehen. Torhüter Andreas Palicka ist der einzige neue Spieler bei den Kielern.

2006 gewann der HSV

2006 standen sich die beiden Teams schon einmal im Supercup-Finale gegenüber, damals siegte der HSV - und am Saisonende war der THW Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner.

Im vergangenen Jahr gewannen die Kieler gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 41:31.

Ursprünglich spielt beim Supercup der Meister gegen den Pokalsieger, da der THW in der vergangenen Saison aber beide Titel gewann, trifft er auf Pokalfinalist Hamburg.

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