In seiner Kolumne lobt Florian Kehrmann die Auftritte der Konkurrenten. Zudem verrät er, ob Lemgo personell noch nachlegt.

Liebe Handball-Freunde,

drei Spiele, drei Siege - ich glaube, die Turbulenzen in Lemgo um die Abgänge von Markus Baur und Daniel Stephan sind einigermaßen gut überstanden.

Zumindest einen Ausrutscher haben wir uns noch nicht erlaubt.

Gegen Magdeburg und Berlin war ich mit unserer Leistung sehr zufrieden. In der Partie gegen Aufsteiger Düsseldorf haben wir schwach gespielt, aber dennoch ungefährdet gewonnen.

Das Wichtigste sind die sechs Punkte, die wir auf dem Konto haben.

Dennoch, der Verein ist nach den Querelen der letzten Wochen noch nicht wieder zu Ruhe gekommen. Doch solange wir Erfolg haben, ist alles im grünen Bereich.

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Ich muss einen herzlichen Dank an unseren Keeper Jesper Larsson richten, der uns in den ersten Spielen super ausgeholfen hat.

Er hat seine Sache hervorragend gemacht, war eine große Verstärkung für uns nach der Sperre für Martin Galia. Doch leider verlässt er uns jetzt wieder.

Somit haben wir im Pokalspiel in Hildesheim mit Carsten Lichtlein leider nur einen Keeper zur Verfügung, weil die anderen Torhüter unseres Klubs in Runde eins bereits für die zweite Mannschaft aufgelaufen sind. Damit sind sie nicht spielberechtigt.

Im nächsten Liga-Spiel in Wetzlar wird dann vermutlich unser Regionalliga-Torhüter Dominik Formella im Kader stehen.

Der Junge hat bereits bewiesen, dass er seine Qualitäten hat. Falls Carsten Lichtlein mal einen schwächeren Tag hat, kann Formella jederzeit einspringen.

Ob wir noch einen weiteren Keeper ausleihen, weiß ich nicht. Das ist reine Spekulation und liegt nicht in meiner Hand.

Zu unserer Konkurrenz: Dass Kiel am zweiten Spieltag zu Hause gegen die Rhein-Neckar Löwen gewinnt, war zu erwarten.

Aber dass der HSV derart souverän auswärts beim Team von Ola Lindgren auftrumpft, hätte ich nicht gedacht. Das war ein deutlicher Fingerzeig.

Vor allem die mannschaftlichn Geschlossenheit der Hamburger war hat mich sehr überrascht.

Euer Florian Kehrmann

Florian Kehrmann, 32, spielt seit 1999 in Lemgo. Mit dem TBV wurde Kehrmann 2002 Deutscher Pokalsieger und 2003 Deutscher Meister. In Ljubljana holte der Nationalspieler nach Platz zwei bei der WM 2003 und bei der EM 2002 den Europameister-Titel 2004. 2007 wurde er dann mit der Brand-Truppe Weltmeister. Zudem stand Kehrmann bei Olympia in Athen mit dem DHB-Team auf dem Podest, holte dort Silber. Seit Jahren gehört Deutschlands Handballer des Jahres 2003 und 2005 zu den besten Rechtsaußen der Welt. Informationen zu unserem Sport1.de-Kolumnisten finden Sie unter www.florian-kehrmann.de

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