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So war es beim CL-Finale gegegn Ciudad Real: Kiels Marcus Ahlm wirft © getty

Es passt nicht in den Terminplan, aber: Der Meister und die HSG kämpfen bei der Champions Trophy um eine Siegprämie von 30.000 Euro.

München - Der Deutsche Meister THW Kiel und EHF-Cupsieger HSG Nordhorn kämpfen bei der Champions Trophy der Handballer um den ersten europäischen Titel der Saison und eine Siegprämie von 30.000 Euro.

Dabei sind die Kieler nur mit einer Wildcard in den Wettbewerb im ungarischen Veszprem gerückt und treffen im Halbfinale am Samstag (18 Uhr) in einer Neuauflage des Champions-League-Endspiels auf den spanischen Spitzenklub BM Ciudad Real.

In der ersten Vorschlussrunden-Begegnung spielt Nordhorn am Samstag (16 Uhr) gegen den Gewinner des Europacups der Pokalsieger und Gastgeber MKB Veszprem.

"Die Entscheidung, uns teilnehmen zu lassen, zeigt, welch hohe Wertschätzung der THW Kiel genießt. Wir sehen das als Belohnung für unsere Leistungen im vergangenen Jahr", sagte THW-Manager Uwe Schwenker, der einräumt: "Man muss wohl ehrlich sagen, dass die Partien nicht in den Zeitplan passen."

Karabatic und Zeitz fehlen

Trainer Alfred Gislason freut sich auf das Duell mit Ciudad Real. "Natürlich ist die Champions Trophy eine zusätzliche Belastung, aber sich so früh in der Saison mit Ciudad Real messen zu können, hat einen gewissen Reiz", meinte der Isländer.

Verzichten muss der deutsche Rekordmeister weiterhin auf den verletzten französischen Olympiasieger Nikola Karabatic und Christian Zeitz.

Der Nationalspieler ist nach seiner Roten Karte bei der Niederlage im Champions-League-Finale für zwei internationale Spiele gesperrt.

Für Nordhorn ein Highlight

Auch die HSG Nordhorn freut sich trotz Zusatzbelastung auf die Champions Trophy. "Dass Nordhorn sich für diesen Wettbewerb qualifiziert, ist nicht selbstverständlich. Es ist für den Verein ein Highlight", sagte HSG-Trainer Ola Lindgren.

Die Verlierer der Halbfinals spielen am Sonntag (13 Uhr) um Platz drei, die Gewinner bestreiten ab 15 Uhr das Finale.

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