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Der VfL Gummersbach gewann den EHF-Pokal in der Saison 2008/09 © getty

Der HSV feiert in der Königsklasse den höchsten Sieg seiner Klubgeschichte, auch Gummersbach und Lemgo setzen Glanzlichter.

München - Tore, Tore, nichts als Tore: Die deutschen Handball-Klubs haben am ersten großen Europapokal-Wochenende der Saison mit Kantersiegen aufgetrumpft.

In der Champions League feierte der HSV Hamburg sogar den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte und kam im fünften Spiel zum vierten Erfolg.

Beim norwegischen Außenseiter Fyllingen Handball gewann die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb 48:17 (25:10) und hält mit nun 8:2 Punkten weiter Kurs auf das Achtelfinale. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

VfL und Lemgo ohne Probleme

Kaum weniger torhungrig waren auch der VfL Gummersbach und der TBV Lemgo:

Der VfL steht nach einem 48:21 (22:11) gegen die Handball-Exoten von KH Kastrioti-Ferizaj aus dem Kosovo bei den Pokalsiegern ebenso vor dem Einzug in die Runde der letzten 16 wie der TBV Lemgo im EHF-Pokal.

Die Ostwestfalen gewannen ihr Drittrunden-Hinspiel gegen HC Buducnos-Podgorica aus Montenegro 46:23 (25:11).

Auch Flensburg siegt

Bereits am Freitag hatte die SG Flensburg-Handewitt ihr Drittrunden-Hinspiel im EHF-Pokal 43:22 bei Maccabi Rishon Le Zion gewonnen.

Die Hamburger nahmen ihre "Trainingseinheit" in Bergen ohne jede Euphorie zur Kenntnis. "Wir haben über 60 Minuten eine gute Leistung geboten. Fyllingen ist noch ziemlich unerfahren auf der europäischen Bühne, das haben wir ausgenutzt", sagte Trainer Martin Schwalb.

Dabei übertraf seine Mannschaft sogar noch ihren bislang höchsten Pflichtspielsieg aus dem Jahr 2008. Damals gewann der HSV in der Bundesliga 44:17 gegen den Wilhelmshavener HV.

Ciudad Real nächster Prüfstein

Am kommenden Sonntag wartet freilich ein ganz anderes Kaliber auf den Bundesliga-Zweiten:

Im Topduell der Gruppe C reist der HSV zum ungeschlagenen spanischen Titelverteidiger Ciudad Real, gegen den es im Hinspiel eine bittere 26:32-Heimniederlage gegeben hatte.

Von "unterschiedlichen Welten" sprach Gummersbachs Trainer Sead Hasanefendic nach dem Auftritt seines Teams in der Eugen-Haas-Halle.

Fans feiern Tempohandball

Immerhin hatten 1629 Zuschauer Spaß am Tempohandball ihrer Mannschaft, in der Jörg Lützelberger mit elf Toren überragte.

Lemgos Trainer Volker Mudrow sah das Spiel seiner Mannschaft letztlich ebenfalls als besseres Testspiel: "Wir haben die Einheit genutzt, um unser Tempospiel zu verbessern."

Michael Binder und Rolf Hermann (je 9) waren beste Werfer für die Gastgeber.

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