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Der THW Kiel trifft auf den siebenmaligen Champion FC Barcelona © getty

Nach der Auslosung der Champions-League-Vorrunde in Göteborg haben die deutschen Mannschaften schwere Aufgaben vor sich. Den Deutschen Meister hat es am härtesten getroffen.

Göteborg - Die deutschen Handball-Klubs stehen gleich in der ersten Gruppenphase der Champions League vor hohen Hürden.

Der deutsche Meister THW Kiel erwischte den wohl dicksten Brocken - obwohl er dem Lostopf 1 zugeordnet war.

Doch schon in der Vorrundengruppe C kommt es zur Neuauflage des diesjährigen Halbfinales gegen den siebenmaligen Champion FC Barcelona.

Weitere Gegner des Finalisten von 2008 Kiel sind der norwegischen Meister Drammen HK sowie der Gewinner der Qualifikationspartien zwischen Izmir Büyksehir (Türkei) und Metalurg Skopje (Mazedonien).

Vizemeister SG Flensburg-Handewitt spielt in der Gruppe F gegen den Pokalsieger-Cup-Gewinner KC Veszprem aus Ungarn, HC Saporoschje (Ukraine) und den Gewinner der Partie zwischen Zyperns Meister Cyprus und Haukar aus Island.

Hamburg gegen Kopenhagen

Vorjahres-Halbfinalist HSV Hamburg spielt in Gruppe D gegen den FC Kopenhagen, Tatran Presov (Slowakei) sowie den Gewinner der Partie zwischen RK Belgrad und dem italienischen Vertreter Italgest Casarano.

Kopenhagen unterlag in dieser Saison der HSG Nordhorn nur knapp im EHF-Cup-Finale.

Löwen mit Wildcard

Die Rhein-Neckar Löwen, die über eine Wildcard in die Qualifikation nachgerückt waren und sich zunächst noch gegen den luxemburgischen Meister HB Dudelange durchsetzen müssen, würden in ihrer ersten Champions-League-Saison in Gruppe H auf RK Zagreb (Kroatien), SC Szeged (Ungarn) und Wisla Plock (Polen) treffen.

Zagrebs Kiril Lazarow hatte als Torschützenkönig des vergangenen Wettbewerbs die Auslosung vorgenommen. Die ersten Gruppenspiele finden Anfang Oktober statt.

Die Kieler hatten Barca im Vorjahr im Halbfinale ausgeschaltet und damit erstmals in der Königsklasse gegen das spanische Millionen-Ensemble die Oberhand behalten. Nach dem Modus, der sich im Vergleich zur letzten Saison noch einmal verändert hat, können auch beide Teams weiterkommen.

Vier Teams in acht Gruppen

In der ersten Gruppenphase spielen in acht Gruppen jeweils vier Teams, die ersten beiden Klubs kommen weiter und stehen dann in der zweiten Phase (16 Teams) auch gemeinsam in einer Vierergruppe.

Die Punkte aus den Erstrunden-Duellen mit diesem Gegner werden mitgenommen. Gespielt wird in der zweiten Runde dann nur noch gegen die zwei weiteren Gruppen-Teilnehmer, die ebenfalls aus einer Phase-eins-Gruppe stammen.

Wiederum kommen dann die besten beiden Teams pro Gruppe weiter. Die besten acht Mannschaften bestreiten dann das Viertelfinale.

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