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Stefan Kretzschmar analysiert mittlerweile bei der ARD Handballspiele © getty

"Wenn man Chancengleichheit fordert, funktioniert dies nicht mehr über den Anti-Doping-Kampf", so der Magdeburger in seiner Biographie.

Berlin - Stefan Kretzschmar hat angesichts der zunehmenden Doping-Problematik eine Diskussion über die Legalisierung verbotener Substanzen angeregt.

"Wenn man wirklich Chancengleichheit für alle fordert, funktioniert dies nicht mehr über den Anti-Doping-Kampf. Also müsste man doch in der Konsequenz sagen: Jeder darf", schreibt der 35-Jährige in seiner am Montag erscheinenden Autobiographie "Anders als erwartet".

Kretzschmar betonte, dass diese Lösung nicht das sei, was er sich wünsche, "aber unter dem Aspekt der Fairness scheint mir das die realistischste Lösung zu sein".

Allerdings schränkte der frühere Linksaußen ein, dass eine Doping-Freigabe nur unter medizinischer Aufsicht und ausschließlich an Erwachsene in Frage kommen dürfte.

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