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Karol Bielecki begann seine Bundesliga-Karriere in Magdeburg © getty

Nach der schweren Augenverletzung wird der Rückraumspieler der Rhein-Neckar Löwen in eine Tübinger Spezialklink verlegt.

Mannheim - Der um sein Augenlicht bangende polnische Nationalspieler Karol Bielecki von den Rhein-Neckar Löwen ist von Lublin in eine Spezialklinik nach Tübingen verlegt worden.

Dort soll der 28-Jährige voraussichtlich in den nächsten Tagen ein zweites Mal operiert werden. Wann genau, wird nach den weiteren Untersuchungen entschieden. (Alle Handball-News)

Prognosen zur Genesung können die Ärzte erst nach dem geplanten Eingriff abgeben.

Augapfel und Lid beschädigt

Bielecki hatte bei einem Test-Länderspiel zwischen Polen und Kroatien am Wochenende nach einer Abwehraktion seines Gegenspielers Josip Valcic eine schwere Verletzung am Augapfel und am Augenlid erlitten.

Der Rückraumspieler war sofort in ein Krankenhaus nach Kielce gefahren worden. Nach einer Computertomografie wurde er in eine Spezialklinik ins 180 km entfernte Lublin gebracht und dort operiert.

Am Sonntagabend dann wurde er nach Stuttgart ausgeflogen und nach Tübingen transportiert.

Gute Augenreaktion

Pawel Papaj vom polnischen Handball-Verband sprach von einer "sehr komplizierten Operation". Allerdings soll Bieleckis Auge nach dem Eingriff bereits auf Licht reagiert haben. Der Vize-Weltmeister von 2007 hatte seinen Vertrag bei den Badenern erst Anfang des Monats vorzeitig bis 2015 verlängert.

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