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Sebastian Preiß (m.) kam 2005 aus Kiel zum TBV Lemgo © imago

Der TBV stellt in Volendam seine eigene europäische Bestleistung ein. Gummersbach steht im Pokalsieger-Cup im Achtelfinale.

München - Titelverteidiger TBV Lemgo ist locker ins Achtelfinale des EHF-Pokals eingezogen und hat dabei den eigenen europäischen Torrekord aus dem Jahr 2003 egalisiert.

Die Ostwestfalen gewannen beim niederländischen Vertreter HV Kras/Volendam mit 41:22 (23:9), nachdem sie bereits das Hinspiel 45:29 für sich entschieden hatten. (DATENCENTER: EHF-Pokal)

Mit dem identischen Ergebnis hatte der TBV 2003 in der Champions League den italienischen Vertreter A.S. Conversano bezwungen und den bis dato von der Tordifferenz höchsten Europapokalsieg gefeiert.

Preiß überzeugt

Beste Lemgoer Werfer vor 600 Zuschauern waren Nationalspieler Sebastian Preiß, Manuel Liniger und Rolf Herrmann mit je sechs Treffern.

Bereits nach 23 Minuten hatte der Ex-Meister einen Zehn-Tore-Vorsprung (17:7) herausgeworfen.

Der niederländische Titelträger, der in der heimischen Liga seit zwei Jahren kein Spiel mehr verloren hat, war völlig überfordert.

TVG souverän

Am Samstag hatte bereits der siebenmalige deutsche Meister TV Großwallstadt souverän die Runde der letzten 16 erreicht.

Die Mainfranken gewannen ihr Drittrunden-Rückspiel beim isländischen Vertreter Haukar Hafnarfjördur 28:17 (14:6) und lösten damit die Aufgabe nach dem knappen 26:24-Hinspielerfolg ohne Mühe.

Beste Werfer der Gäste waren Steffen Weinhold und Oliver Köhrmann mit jeweils sechs Toren.

Gummersbach durch

Im Europapokal der Pokalsieger hat Titelverteidiger VfL Gummersbach den Einzug ins Achtelfinale mit dem zweiten Kantersieg binnen 20 Stunden perfekt gemacht.

Der Altmeister gewann das Drittrunden-Rückspiel gegen KH Famiglia aus dem Kosovo erneut deutlich mit 41:15 (20:6), nachdem die Oberbergischen am Samstagabend bereits das erste Duell mit 46:15 (22:8) für sich entschieden hatten. (DATENCENTER: Pokalsieger-Cup)

Das Heimrecht hatte Gummersbach dem Außenseiter abgekauft.

Vor 1412 Zuschauern in Gummersbach waren Robin Teppich (11/2 Tore) und Adrian Rother (8) die besten Werfer für den zwölfmaligen deutschen Meister, der mit seiner zweiten Garnitur angetreten war.

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