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Aktuell sind die Handballtore drei Meter breit und zwei Meter hoch © getty

Weltverbands-Präsident Hassan Moustafa will die Chancen der Torhüter verbessern und hat dabei zwei revolutionäre Ideen im Sinn.

München - Weltverbands-Präsident Hassan Moustafa plant einige Reformationen.

Demnach könnte sich Moustafa sowohl die Verkleinerung der Tore, als auch die Verschiebung der Wurfkreislinie vorstellen.

"So hält der Torwart mehr, kann somit mehr Angriffe einleiten - und macht den Handball dadurch noch schneller", erklärte der Ägypter in der "SportBild".

Generell möchte Moustafa die Chancen des Torhüters, einen Ball zu halten, verbessern. Daher hat der Ägypter auch eine Versetzung der Wurfkreislinie von sechs auf sieben Meter im Sinn.

"Der Torwart macht 30 bis 35 Prozent am Erfolg seiner Mannschaft aus. Seine Paraden sind für die Fans mit das Spektakulärste am Spiel", fügt der 65-Jährige hinzu.

"Die HBL hat zu viele Ausländer"

Die Kritik am vollen Spielplan wischt er beiseite und will von einer Entzerrung bei WM oder EM nichts wissen: "Das wäre der Tod des Handballs. Wir brauchen diese Wettbewerbe und die Einnahmen daraus, um den Handball weltweit nach vorne zu bringen."

Außerdem kritisiert Moustafa die Toyota HBL: "Die deutsche Bundesliga hat zu viele Ausländer. Diese Liga fördert die Stars aus Frankreich und Kroatien, die in ihr spielen. Doch die deutschen Spieler kommen zu kurz."

Damit stößt er ins gleiche Horn wie Bundestrainer Heiner Brand, der immer wieder mehr Spielzeit für deutsche Akteure fordert.

Moustafa mit IHF-Entwicklung zufrieden

Mit der Entwicklung des Weltverbands ist Moustafa zufrieden. Die WM in Schweden spüle umgefähr 75 bis 80 Millionen Franken in die Kassen der IHF.

"Als ich vor zehn Jahren die Führung der IHF übernahm, waren es zwölf Millionen Franken", zeigt sich der Präsident stolz.

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