Florian Kehrmann schreibt in seiner Sport1.de-Kolumne über das Comeback von Pascal Hens und über die bisherige Saison mit Lemgo.

Liebe Handball-Freunde,

am Mittwoch gibt Pascal Hens sein Comeback in der Bundesliga. Das Spiel HSV gegen Flensburg wird vor allem für Kiel eine ganz wichtige Partie. Wenn Hamburg gewinnt, dann sieht es schon nach einer Vorentscheidung in der Meisterschaft aus.

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Für den HSV ist es wichtig zu gewinnen, um im Kampf um die Champions-League-Plätze dabei zu bleiben. Ich denke es wird ein ganz enges Spiel, glaube aber, dass Hamburg den Heimvorteil nutzen und gewinnen wird.

Die Rückkehr von "Pommes" wird ein bisschen Euphorie bringen, wobei man von ihm keine Wunder erwarten darf. Schließlich war er lange verletzt und hat erst den einen kurzen Einsatz am Sonntag in der Champions League gehabt.

Ich glaube nicht, dass "Pommes" das Spiel entscheiden wird, obwohl ich es ihm wünschen würde.

Aus Lemgoer Sicht ist mir der Ausgang der Partie egal. Wir schauen nur auf uns und können mit dem bisherigen Saisonverlauf ja auch absolut zufrieden sein.

Wir haben bisher durchweg überrascht. Obwohl wir schon einige schwere Auswärtsspiele hatten, stehen wir mit fünf Minuspunkten gut da. Im Europapokal ist die nächste Runde eigentlich auch gesichert.

Das einzig Negative ist unser Aus in der ersten Runde im Pokal gegen Nettelstedt. Trotz der guten Ergebnisse werden wir die Qualifikation zur Champions League nicht als Ziel ausgeben.

Erst mal müssen wir die schweren Spiele in Nordhorn und zu Hause gegen Flensburg überstehen. Wenn wir die gewinnen sollten, dann sehen wir weiter. Aber im Handball kann das ganz schnell gehen und man ist plötzlich nur noch Siebter.

Unser Ziel ist es, uns für den Europapokal zu qualifizieren und da sind wir auf einem guten Weg. Noch ist es zu früh, sich höhere Ziele zu stecken. Mal abwarten, wo wir gegen Ende der Saison stehen.

Euer Florian Kehrmann

Florian Kehrmann, 31, spielt seit 1999 in Lemgo. Mit dem TBV wurde Kehrmann 2002 Deutscher Pokalsieger und 2003 Deutscher Meister. In Ljubljana holte der Nationalspieler nach Platz zwei bei der WM 2003 und bei der EM 2002 den Europameister-Titel 2004. 2007 wurde er dann mit der Brand-Truppe Weltmeister. Zudem stand Kehrmann bei Olympia in Athen mit dem DHB-Team auf dem Podest, holte dort Silber. Seit Jahren gehört Deutschlands Handballer des Jahres 2003 und 2005 zu den besten Rechtsaußen der Welt. Informationen zu unserem Sport1.de-Kolumnisten finden Sie unter www.florian-kehrmann.de

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