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Kiels Momir Ilic hat in der Toyota HBL bislang 156 Tore erzielt © getty

Der deutsche Rekordmeister lässt gegen Al-Rayyan nichts anbrennen. Im Finale trifft der THW auf einen alten spanischen Bekannten.

Doha - Mit einem weiteren Kantersieg haben sich die Handballer des THW Kiel eingeworfen für das Finale der Klub-Weltmeisterschaft: (News)

Der deutsche Rekordmeister fertigte am Montagabend in Doha das katarische Team von Al-Rayyan deutlich mit 41:30 (19:15) ab.

Dabei hatte der Verein aus dem Wüstenstaat sich mit insgesamt sechs kroatischen und slowenischen Nationalspielern für das Turnier verstärkt. (Datencenter Handball)

Kiel gegen Ciudad

Die Partie der Kieler war eigentlich bedeutungslos, da sie bereits nach zwei Auftaktsiegen bereits als Finalist festgestanden hatten.

Im Finale trifft der THW erwartungsgemäß auf die Spanier aus Ciudad Real, die sich am Montagabend durch einen Erfolg gegen Al-Sadd aus Katar den Gruppensieg sicherten.

Die Mannschaft von Trainer Talant Dushebajew ist Titelverteidiger beim Turnier in Doha und gewann neben einem weiteren Titel bei der Klub-WM (2007) auch dreimal die Champions League.

Gislason zufrieden

Im Finalturnier der europäischen "Königsklasse" gelang den Kielern auf dem Weg zu ihrem zweiten Champions-League-Titel nach 2007 ein 29:27-Halbfinalerfolg gegen Ciudad Real.

"Wir haben unser Ziel erreicht, alle drei Vorrundenspiele gewonnen und stehen im Finale - und auch dort wollen wir natürlich gewinnen", sagte Kiels Trainer Alfred Gislason:

"Heute waren wir anfangs nicht im Spiel, haben dann aber schnell unseren Rhythmus gefunden und richtig gut gespielt. Ich freue mich auf ein tolles Endspiel."

Ilic bester Werfer

Bester Kieler Torschütze gegen Al-Rayyan war Momir Ilic mit neun Toren.

Die Norddeutschen hatten einen 1:5-Rückstand schnell egalisiert und lagen zur Pause bereits vorentscheidend in Führung.

Nachdem Trainer Alfred Gislasson wie in den beiden vorausgegangen Partien seine Mannschaft komplett ausgetauscht hatte, überrannten die "Zebras" den Gegner förmlich.

Sehenswerte Tore

Beim 30:20 lag der deutsche Rekordmeister und Tabellenzweite der Toyota HBL erstmals mit zehn Treffern in Führung und bot den rund 2000 Zuschauern auch in der Folgezeit zahlreiche sehenswerte Kombinationen und Tore.

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