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IHF-Boss Hassan Moustafa steht schon lange in der Kritik © getty

Der IHF-Präsident bestreitet, dass der Weltverband seinen Verpflichtungen gemäß des Codes der Welt-Anti-Doping-Agentur nicht nachkomme.

Zadar - Handball-Weltverbandspräsident Hassan Moustafa hat erneut Vorwürfe zurückgewiesen, dass die IHF ihren Verpflichtungen gemäß des Codes der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nicht nachkomme.

"Wir bekämpfen Doping. Es ist nicht richtig, dass wir den WADA-Code nicht eingehalten haben", sagte der Ägypter bei der Weltmeisterschaft im kroatischen Zadar.

Zudem erklärte Moustafa am Rande der Hauptrunde, dass es bei der WM schon 36 Dopingtests gegeben habe, alle seien negativ gewesen.

Angesichts von 24 Mannschaften ist das allerdings eine vergleichsweise geringe Zahl. 60 Kontrollen werden bis zum Turnierende am 1. Februar durchgeführt.

Bei einem Meeting im März sollen zudem Lösungen gefunden werden, um das Problem der Teamsportarten bei der Meldepflicht gegenüber der individuellen Meldepflicht zu klären.

Droht Olympia-Aus?

Im Vorfeld der WM war berichtet worden, dass die IHF drei wesentliche Punkte des WADA-Codes nicht erfülle und daher sogar der Ausschluss aus dem olympischen Programm drohe. (IHF manövriert sich ins Abseits)

So gebe es nach Angaben der Dänin Inge-Lis Kanstrup, Mitglied der medizinischen Kommission des Verbandes, keine Vor-Wettkampf-Kontrollen, ein begleitendes pädagogisches Programm fehle ebenso wie unabhängige Anti-Doping-Kontrollen.

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