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Pascal Hens gewann 2007 mit dem HSV den Europapokal der Pokalsieger © getty

Der HSV kann mit einem Sieg in Moskau das Erreichen des CL-Viertelfinals so gut wie perfekt machen. Lemgo braucht einen Sieg.

Von Jennifer Fischer und Julian Meißner

München - Der zweite Spieltag der Champions-League-Hauptrunde hat es in sich.

Der HSV ist beim russischen Pokalsieger Medvedi Moskau zu Gast (17 Uhr LIVESCORES). Beide Teams sind mit einem Sieg in die Hauptrunde gestartet.

Mit einem Erfolg wäre das Erreichen des Viertelfinals für den HSV als Tabellenführer der Gruppe eins so gut wie geschafft (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Später am Abend (19 Uhr LIVESCORES) treten dann die Rhein-Neckar-Löwen in Gruppe zwei im französischen Chambery gegen Daniel Narcisse und Co. an.

Russen wollen Wiedergutmachung

Obwohl die Russen von Medvedi bislang in der Champions League nicht über das Achtelfinale hinaus kamen, ist der Gegner kein angenehmer.

13 Spieler aus dem Kader der "Bären" spielen in der russischen Nationalmannschaft. Nach deren schlechtem Abschneiden bei der WM (Platz 16) wollen die Russen nun eine Wiedergutmachung in der Königsklasse.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams endete mit einem 32:32-Remis.

Rückraum muss ausgeschaltet werden

HSV-Trainer Martin Schwalb erinnert sich an das letzte Duell und weiß, worauf geachtet werden muss: "Medvedi tritt sehr kompakt und körperbetont auf."

Man müsse besonders auf den außergewöhnlich starken Rückraum um Star-Linkshänder Konstantin Igropulo achten.

Hens noch nicht topfit

Pascal Hens, der noch immer mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hat, versucht diese nun mit alternativen Heilmethoden in den Griff zu bekommen.

Der deutsche Nationalspieler wird auflaufen, ist aber bei weitem nicht schmerzfrei.

Lemgo will Revanche

Die dritte "deutsche" Partie am Mittwoch bestreitet der TBV Lemgo im Achtelfinal-Rückspiel des EHF-Cups gegen Bjerringbro-Silkeborg, den Tabellenführer der dänischen Liga.

Nach der 23:26-Niederlage aus dem Hinspiel ist die Mannschaft heiß darauf, sich zu revanchieren.

Kehrmann optimistisch

Rechtsaußen Florian Kehrmann sagt im Gespräch mit Sport1.de: "Wir haben in Dänemark nicht abgerufen, was wir uns vorgenommen hatten. Die Deckung und die Torhüter waren gut, aber vorne konnten wir keinen Druck entwickeln."

Sein Erfolgsrezept für das Rückspiel: "Wenn wir unsere technischen Fehler aus dem Hinspiel abstellen, sind wir auf jeden Fall in der Lage, das Ding noch zu drehen. Wir haben sechzig Minuten Zeit und dürfen nicht den Kopf verlieren."

Holger Glandorf wird bei dieser Partie noch nicht mitmischen dürfen. Der Nationalspieler ist nach seinem Wechsel von der HSG Nordhorn nicht spielberechtigt.

Strobel: Gegenstoß unterbinden

TBV-Spielmacher Martin Strobel weiß: "Bjerringbro läuft einen extrem guten Gegenstoß, wir müssen unsere Chancen konsequent nutzen und den Dänen die Möglichkeit nehmen, in ihr Tempospiel zu kommen."

Ein weiteres Plus sieht Strobel im Heimvorteil und hofft auf die Unterstützung der Lemgoer Fans in der Lipperlandhalle.

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