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Martin Schwalb gewann mit dem HSV 2007 den Europapokal © getty

Der HSV hat sich so gut wie für das Viertelfinale der Champions League qualifiziert. Lemgo scheidet indes aus dem EHF-Pokal aus.

München - Der frühere Handball-Europacupsieger HSV Hamburg hat am vierten Hauptrunden-Spieltag der Champions League einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht.

Der letztjährige Halbfinalist setzte sich beim zuvor in diesem Jahr ebenfalls noch unbezwungenen russischen Serienmeister Medwedi Moskau mit 32:30 (14:14) durch.

Der HSV führt die Tabelle der Gruppe A mit 8:0 Zählern vor den Moskauern (4:4) sowie Portland San Antonio Pamplona (2:4) und dem FC Kopenhagen (0:6) an.ad

Pamplona ist erst am 21. Februar Gastgeber gegen Kopenhagen. Am fünften Spieltag spielen die Hanseaten am 1. März in Pamplona und könnten bei zwei abschließenden Niederlagen theoretisch noch von Moskau und Pamplona überholt werden.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Spannende Partie

Das erste Auswärtsspiel der Hamburger in der Hauptrunde der Champions League blieb bis zum Ende spannend.

Eine Vorentscheidung fiel erst drei Minuten vor Schluss, als Marcin Lijewski das 31:28 gelang.

Der Rückraumspieler war in Tschechow rund 60 km vor den Toren von Moskau mit insgesamt elf Treffern auch der erfolgreichste Werfer. In der von Beginn an kampfbetonten Partie hatte es bis zehn Minuten vor dem Ende ständige Führungswechsel gegeben

Löwen verlieren gegen Chambery

Die Rhein-Neckar-Löwen verloren dagegen ihre Champions-League-Partie im französischen Chambery mit 23:25.

Die Löwen haben nach der ersten Hauptrunden-Niederlage als Zweiter 4:4 Punkte auf dem Konto. Chambery führt die Tabelle der Gruppe B mit 8:0 Zählern an.

In der mit 4600 Zuschauern ausverkauften Allzweckhalle "Le Phare" von Chambery am Fuß der Savoyer Alpen war Jan Filip der überragende Werfer der Gäste. Der 35-jährige Tscheche warf zehn Tore und war vor allem in der ersten Halbzeit Dreh- und Angelpunkt der Badener, die erst nach 16 Minuten erstmals in Führung gingen.

Rote Karte für Bielecki

Pech hatten die Löwen, als Karol Bielecki in der 49. Minute nach dem dritten Foul die Rote Karte sah.

Danach ging Chambery mit zwei Toren in Führung und rettete den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit. Das Spiel war entschieden, als Chambery 35 Sekunden vor Schluss das 24:23 gelang und den Gegenstoß der Gäste abfing.

Lemgo scheitert

Unglücklich ausgeschieden ist im Achtelfinale des EHF-Pokals der TBV Lemgo trotz eines 28:25 (11:12)-Sieges gegen die Dänen von Bjerringbro-Silkeborg..

In der Lipperlandhalle reichte Lemgo der Sieg mit drei Toren Unterschied nicht, da die Dänen nach ihrem 26:23-Erfolg aus dem Hinspiel mehr Auswärtstreffer auf dem Konto hatten.

Vor 3100 Zuschauern lieferten sich beide Teams einen harten Schlagabtausch, bei dem Trainer Markus Baur in der 14. Minute die Rote Karte sah.

In der 58. Minute lagen die Ostwestfalen mit 27:24 vorn, doch dann trafen der künftige Kieler Milutiv Dragicevic und der ehemalige Göppinger Bundesligaprofi Damjan Blecic für die Gäste.

Bester TBV-Werfer war Tamas Mocsai mit sechs Toren.

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