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Neuauflage des Champion-League-Finales: HSV Hamburg gegen FC Barcelona © getty

Barcelona revanchiert sich für das Champions-League-Finale und holt sich den WM-Titel. Der HSV trauert der Siegprämie hinterher.

Doha - Champions-League-Sieger HSV Hamburg hat den erstmaligen Gewinn der Klub-Weltmeisterschaft verpasst.

Im Finale in Doha/Katar verloren die Hanseaten die Neuauflage des Champions-League-Finales gegen den FC Barcelona 25: 27 (13:15).

Die Katalanen sicherten sich neben dem "Super Globe" auch die Siegprämie in Höhe von 300.000 Euro.

Aufholjagd bleibt ohne Belohnung

Der HSV begann gut und führte nach neun Minuten mit 6:4.

Erstmals in Rückstand geriet der Tabellenfünfte der letzten Bundesliga-Saison beim 8:9 in der 16. Minute.

Danach gab Barcelona die Führung nicht mehr ab. Bester Werfer der Hamburger war Hans Lindberg mit sieben Treffern.

Doch ausgerechnet der Däne wurde nach fast gelungener Aufholjagd bis auf 25:26 eine halbe Minute vor Schluss des Feldes verwiesen.

Siegprämie wichtiger als Titel

Das Geld war für HSV-Trainer Martin Schwalb im Vorfeld der wichtigste Antrieb gewesen.

"Wenn es beim Super Globe nicht um so viel Geld ginge, hätte ich kein großes Problem, wenn wir vorzeitig ausschieden", hatte er vor dem Halbfinale gesagt.

"Dann könnten wir verstärkt trainieren und uns gezielt auf die Bundesliga vorbereiten. " Für den HSV beginnt die Liga am Mittwoch beim Bergischen HC, drei Tage später steht bereits das Kräftemessen mit Rekordmeister THW Kiel an.

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