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HSV-Trainer Schwalb (l.) und Nationalspieler Jansen © imago

HSV-Trainer Schwalb tröstet seine zurückgekehrten Olympia-Akteure Jansen und Bitter. Er denkt schon an den kommenden Saisonstart.

Von Wolfgang Kleine

Hamburg - Die ersten deutschen Handballer haben nach der Olympia-Pleite Peking verlassen und sind in ihre Heimat zurückgekehrt.

Darunter sind auch die Hamburger Toto Jansen und Johannes Bitter sowie der Nordhorner Holger Glandorf. Es sind alles junge Väter.

In zwei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Saison und die beiden HSV-Stars steigen am Dienstag wieder ins Training ein. Zuvor findet das Supercup-Duell mit dem THW Kiel in München statt.

Trost für die nach dem Ausscheiden niedergeschlagenen Spieler Bitter und Jansen hat Martin Schwalb. Der HSV-Trainer erklärte in der "Hamburger Morgenpost": "Ich war schon erschüttert über die Bilder meiner weinenden Jungs nach dem Olympia-Aus. Ich hätte nicht gedacht, dass sie das Ausscheiden nach der Vorrunde so trifft."

Toto Jansen freut sich über Geburt der Tochter

Und dann fordert Schwalb: "Wir müssen schon ein bisschen Aufbauarbeit leisten. Sie haben ja nicht ihre Karriere verpfuscht. Es gibt noch viele weitere Chancen für sie, mit der Nationalmannschaft Titel zu gewinnen."

Toto Jansen hat allerdings wenigstens einen Grund zur Freude. Seine Tochter Ida wurde geboren. Zur Geburt der Tochter schaffte es Jansen allerdings nicht mehr rechtzeitig, Er fuhr allerdings nach der Ankunft sofort zu seiner Frau Anke und Tochter Ida ins Krankenhaus.

Einige blieben in Peking

Ein anderer Teil der Nationalmannschaft blieb noch in Peking. Diese Spieler schauten die Leichtathletik-Wettbewerbe und die Hockey-Spiele der deutschen Mannschaften. Danach geht es zum Empfang des deutschen Botschafters in China.

Kapitän Florian Kehrmann: "Ich bin froh, noch einige Tage hier ausspannen zu können. Wann hat man schon mal Gelegenheit, Olympische Spiele so hautnah zu erleben. So kann ich am besten abschalten."

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