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Igor Anic, seit 2007 beim THW, war der überragende Mann gegen Stralsund © getty

Der THW Kiel gewinnt auch sein Spiel gegen Stralsund und kann am Wochenende die 15. Meisterschaft vorzeitig perfekt machen.

München - Rekordgewinner THW Kiel benötigt ungeachtet der weiter ungeklärten Manipulationsaffäre nur noch einen Punkt zu seiner 15. deutschen Handball-Meisterschaft.

Das Starensemble aus dem Norden kam in einer Nachholpartie des 27. Spieltages zu einem standesgemäßen 32:20 (16:12)-Erfolg gegen den Stralsunder HV. (Stenogramme 27. Spieltag)

Im zweiten Spiel des Tages bezwang die HSG Nordhorn den ehemaligen Europapokalsieger TV Großwallstadt 32:27 (14:13) und verbesserte sich damit vom neunten auf den achten Platz.

Mit nunmehr 55:1 Punkten liegen die Kieler 14 Punkte vor dem Rivalen HSV Hamburg (41:13), der allerdings noch sieben Spiele auszutragen hatte.

Kein Zweifel am Sieg

Sollte der HSV am kommenden Samstag sein Heimspiel gegen die HSG Nordhorn gewinnen, reicht dem THW am Sonntag beim TBV Lemgo ein Zähler zum Titelgewinn. Gewinnt Hamburg jedoch nicht, stünde Kiel ebenfalls als Meister fest. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vor 10.250 Zuschauern in der erneut ausverkauften Kieler Ostseehalle ließen die Gastgeber nie einen Zweifel am Sieg aufkommen, auch wenn sich Stralsund zumindest in der ersten Halbzeit noch wehrte.

Doch nach der Pause zog der THW unaufhörlich davon.

Herausragender Schütze der Kieler war Igor Anic mit zehn Treffern.

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