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Schaffen Pascal Hens und Co. diesmal gegen Ciudad Real den Sprung ins Finale? © getty

Vor dem Halbfinale-Hinspiel gegen Ciudad Real läuft beim HSV für den Boss "einiges nicht". Auch Nordhorn will ins Endspiel.

München - Auch wenn im zweiten Halbfinale zwischen dem THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen noch mehr Zündstoff steckt - sportlich hat das Kräftemessen zwischen dem HSV Hamburg und Ciudad Real nicht weniger zu bieten.

Im Vorjahr verwehrten die Spanier den Hanseaten denkbar knapp den Halbfinaleinzug ? nach dem 32:26 im Rückspiel fehlte dem HSV nur ein Tor.

Entsprechend sinnt der Bundesliga-Dritte auf Revanche - und weiß in etwa, welches Polster er aus dem Hinspiel (Sa., 17 Uhr LIVESCORES) gegen den Titelverteidiger mitnehmen muss.

Gille mit Brustpanzer

Ebenfalls um den Einzug ins Finale kämpft die HSG Nordhorn-Lingen, die tags drauf im Pokalsiegerwettbewerb bei den Kadetten Schaffhausen aufläuft.

Hamburg setzt alle Hebel in Bewegung, um ein deutsches Finale in der Champions League herbeizuführen. (DATENCENTER: Die Champions League).

Gegen das Starensemble von Trainer Talant Duschebajew, der vorab in der "Hamburger Morgenpost" auch den HSV als "bestes Team der Welt" adelte, will sich Kreisläufer Bertrand Gille nach einem Rippenbruch sogar mit Brustpanzer aufs Feld stellen.

Rudolf sorgt sich über eine Ergebniskrise

Und für Rückraumass Marcin Lijewski ist es schon das "Spiel des Jahres". Doch nach zwei Niederlagen in der Bundesliga (HSV-Schlappe kürt Kiel zum Meister) schlug Präsident Andreas Rudolph in der "Morgenpost" Alarm.

"Es wird nicht leichter, weil gerade einiges nicht läuft bei uns". Zwar sei er mit der Arbeit von Trainer Martin Schwalb zufrieden, aber "mit den Ergebnissen nicht".

Dazu kommt, dass sich Dimitri Torgowanow im Training eine Knieverletzung zuzog, die am Freitag als Außenbanddehnung diagnostiziert wurde. Der Kreisläufer fällt aus, ob Torsten Jansen (Adduktoren-Probleme) und Marcin Lijewski (Knieprellung) spielen können, entscheidet sich kurzfristig.

Zusätzliches Startrecht winkt

Für die insolventen und in der Bundesliga als Zwangsabsteiger feststehenden Nordhorner war bei den Pokalsiegern schon der Halbfinaleinzug ein echter Kraftakt.

Doch jetzt will die HSG trotz enger Personaldecke noch mehr: "Wir haben gute Möglichkeiten, ins Finale zu kommen", sagt der frühere schwedische Nationaltorwart Peter Gentzel.

Gewinnen Nordhorn oder der VfL Gummersbach, der das Hinspiel im EHF-Cup gegen BM Aragon 39:25 (16:11) gewann, den Titel in ihren Wettbewerben, sichern sie sich oder eventuell einem anderen deutschen Team ein zusätzliches Startrecht in der folgenden Saison.

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