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Mariusz Jurasik ist mit 1162 Toren die Nummer eins der vereinsinternen Torschützenliste © getty

Mariusz Jurasik spricht bei Sport1.de über seine ungewisse Zukunft. Wechselt der Goalgetter der Rhein-Neckar Löwen gar zum THW?

Von Julian Meißner

München - "Zebras" gegen Löwen, Tradition gegen Moderne, Nord gegen Süd: Das Duell des THW Kiel mit den Rhein-Neckar Löwen elektrisierte die Fans auch in der vierten Auflage binnen weniger Wochen.

Nachdem sich beide Teams zuletzt im Pokal und davor zweimal in der Champions League gegenüberstanden, behielt der Meister von der Förde auch am Samstag die Oberhand und gewann mit 33:28 (16:11).

Nach der Neustrukturierung in der Führungsebene des THW (Derad neuer Geschäftsführer der "Zebras") wird hinter den Kulissen derweil weiter an der sportlichen Ausrichtung gefeilt.

Jurasik will doch bleiben

Weiterhin offen ist die Zukunft von Mariusz Jurasiks. Das Löwen-Urgestein, das seit 2003 bei den Badenern unter Vertrag steht, ist ab dem 1. Juli an den polnischen Klub Vive Kielce gebunden, würde nach einer überragenden Saison aber gerne in der Bundesliga bleiben.

"Das ist eine gute Frage, die ich leider nicht beantworten kann", sagt Jurasik Jurasik Sport1.de zum Status der Verhandlungen: "Es gibt ein Problem mit Kielce". In die Gespräche der beiden Klubs sei er nicht involviert, würde aber "gerne noch einmal über die Situation sprechen."

Linkshänder Jurasik hat immerhin die meisten Einsätze und auch Treffer für seinen Klub auf dem Konto - zudem soll er angeblich auch in Kiel ein Thema sein.

Kavticnik im Schlepptau

Nach Informationen der "Kieler Nachrichten" erwägt der THW, den 33-Jährigen aus seinem Vertrag in Kielce herauszukaufen.

Schließlich steht Linkshänder Vid Kavticnik im Schlepptau seines Kumpels Nikola Karabatic vor dem Absprung nach Montpellier.(Karabatic-Wechsel in "maximal zehn Tagen")

Jurasik kann sowohl die rechte Außen- als auch die Rückraumposition bekleiden und könnte mit seiner großen Erfahrung schnell für Entlastung sorgen.

Cupic zu den Löwen?

Auch Kroatiens Flügelflitzer Ivan Cupic vom slowenischen Top-Klub Velenje ist angeblich an der Förde im Gespräch. THW-Trainer Alfred Gislason sagt jedoch laut "KN": "So weit ich weiß, liegt Cupic ein unterschriftsreifer Vertrag der Löwen vor."

Die personelle Gemengelage ist also alles andere als einfach zu durchschauen. Der Wechsel-Wirrwarr wird womöglich erst nach dem Ende der Bundesliga-Saison, bei der es für die Löwen noch um die erneute Champions-League-Qualifikation geht, aufgelöst.

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