vergrößernverkleinern
Christian Sprenger gewann 2002 mit Magdeburg die Champions League © getty

Handball-Bundesligist Magdeburg fehlt Geld in der Kasse und muss deshalb womöglich Christian Sprenger verkaufen.

Leipzig - Die für eine Lizenzerteilung zu deckende Etatlücke des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg beträgt 600.000 Euro.

Das gab der Traditionsverein in einer Pressemitteilung bekannt. Der Nachweis muss bis zum 4. Juni erfolgen.

Neben dem SC Magdeburg hatten auch der HSV Hamburg und der VfL Gummersbach von der Handball-Bundesliga (HBL) zu erfüllende Bedingungen erhalten (Vorerst keine Lizenz für drei Top-Klubs).

Laut SCM-Manager Holger Kaiser liegt der Gesamtetat der Handball Magdeburg GmbH, die Lizenzinhaber des Erstligisten ist, für die Saison 2009/10 bei 4,2 Millionen Euro.

"Wir haben mit dieser Auflage oder Bedingung gerechnet. Immerhin geht es um ein Siebtel des Etats. Aber mit vereinten Kräften und konzentrierter Arbeit sollten wir das hinbekommen", sagte Kaiser der "Mitteldeutschen Zeitung".

Zur neuen Saison wechselt er zum Ligarivalen SG Flensburg-Handewitt.

Sprenger-Wechsel wieder aktuell

Durch die Lizenprobleme ist auch ein Wechsel von Nationalspieler Christian Sprenger, der einen Vertrag bis 2010 besitzt, zum Meister THW Kiel wieder ein Thema.

"Wenn Sprengers Wechsel für den Erhalt des Bundesliga-Handballs in Magdeburg unvermeidbar ist, werden wir wohl zustimmen", sagte Sportdirektor Stefan Kretzschmar.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel