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Rückraumspieler Fabian van Olphen spielt seit 2006 für den SC Magdeburg © getty

Mit einem Kantersieg gegen den Stralsunder HV bleibt der von Schulden gebeutelte SC im Geschäft. Auch Dormagen ist erfolgreich.

Magdeburg - Der SC Magdeburg hat mit einem Pflichtsieg seine Chancen auf eine Europacup-Qualifikation gewahrt.

Der frühere Champions-League-Sieger besiegte den Abstiegskandidaten Stralsunder HV 35:16 (17:7) und bleibt mit 40:24 Punkten auf Tuchfühlung zum Tabellenfünften SG Flensburg-Handewitt (42:20). Unterdessen hat der TSV Dormagen das Kellerduell gegen die HSG Wetzlar mit 34:32 (19:18) gewonnen (Stenogramme 32. Spieltag).

In Magdeburg sahen 4418 Zuschauer eine einseitige Partie. Beste Werfer beim SCM waren Fabian van Olphen und Christian Sprenger mit je sechs Treffern. ad

Dormagen mit Achtungserfolg

Der Tabellen-16. Dormagen kam unterdessen gegen Wetzlar zum ersten Heimsieg seit dem 25. Oktober 2008 und rückte mit nun 17:47 Punkten bis auf zwei Zähler an Wetzlar und HBW Balingen-Weilstetten (beide 21:43) heran (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Aufgrund der Zwangsabstiege der HSG Nordhorn und Tusem Essen hat Dormagen den Klassenerhalt aber schon sicher.

Euro-Quali gegen die Geldsorgen

Für den SC Magdeburg war der Sieg wichtig für das eigene Selbstvertrauen. Denn wie bekannt wurde, ist der Verbleib des Traditionsklub in der Bundesliga momentan in Gefahr.

Die für eine Lizenz zu deckende Lücke im Etat des SC Magdeburg beträgt nach Angaben des Klubs 600.000 Euro. Eine Qualifikation für die internationalen Starterplätze würde zusätzliche Geld in die Kassen spülen.

Laut Holger Kaiser liegt der Etat der Handball Magdeburg GmbH, die Lizenz-Inhaber des Erstligisten ist, für die Saison 2009/10 bei 4,2 Mio. Euro.

"Wir haben mit dieser Auflage oder Bedingung gerechnet. Immerhin geht es um ein Siebtel des Etats. Aber mit vereinten Kräften und konzentrierter Arbeit sollten wir das hinbekommen", ist der Manager, der den Klub Richtung Flensburg-Handewitt, in der "Mitteldeutschen Zeitung" optimistisch.

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