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Der Tscheche Pavel Horak wechselte 2007 vom Zweitligisten Ahlener SG zu Frisch Auf © imago

Magdeburg nutzt der Erfolg gegen die Löwen nicht, da Frisch Auf souverän Platz sechs verteidigt. Hamburg bleibt Zweiter.

Von Michael Spandern

München - Die beiden letzten Entscheidungen in der Bundesliga sind gefallen: Mit einem ungefährdeten 31:21 (16:6)-Heimsieg über den Tabellenzwölften GWD Minden hat Frisch Auf Göppingen Platz sechs verteidigt und sich den verbliebenen Startplatz im EHF-Cup gesichert.

Dem punktgleichen SC Magdeburg nutzte der überraschende 28:25 (16:14)-Erfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen daher nicht mehr. (DATENCENTER: Der 34. Spieltag)

Der Hamburger SV war auf den Ausrutscher des Tabellendritten aus Mannheim nicht angewiesen: Die Hanseaten kürten sich mit einem 43:16 (18:4) über Absteiger Stralsunder HV zum Vizemeister und lösten dadurch das Direkt-Ticket für die Champions League.

Schröder überbietet Lübkings Rekord

Stefan Schröder wurde mit 21 Toren zum gefeierten Mann des Tages. Mit dieser Ausbeute verbesserte der Rechtsaußen die bisherige 20-Tore-Bestmarke von Herbert Lübking (GW Dankersen) aus der Saison 1968/1969.

Ob auch die Löwen direkt in die Königsklasse einziehen oder in einer Quali-Runde bestehen müssen, entscheidet sich bei der Sitzung des EHF-Exekutivkomitees am 12. Juni in Istanbul.

Der Meister THW Kiel schraubte durch den 37:31 (20:12)-Heimsieg gegen den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt, zu dem der nach Montpellier abwandernde Nikola Karabatic sieben Tore beisteuerte, seinen Punkterekord auf 65:3 hoch. THW-Rückraumspieler Filip Jicha war mit acht Toren bester Schütze. (Stenogramme 34. Spieltag)

Anschließend nahm das Team von Trainer Alfred Gislason die Schale in Empfang, um sie am Abend vom Rathausbalkon rund 40.000 Fans zu präsentieren.

Nordhorn verabschiedet sich mit Sieg

Während sich in Kiel neben Welthandballer Karabatic auch Rechtsaußen Vid Kavticnik und Kapitän Stefan Lövgren verabschieden, warf Löwen-Kreisläufer Christian Schwarzer bei seinem letzten Pflichtspiel nur ein Tor. (Der Meister baut um, der HSV wartet ab)

In Nordhorn endete gleich für einen ganzen Verein eine Ära: Der insolvente EHF-Cup-Sieger von 2008 verabschiedete sich mit einem 32:30 (16:13)-Sieg gegen Balingen-Weilstetten ins Unterhaus.

Die Füchse Berlin kamen zum Abschluss zu einem 40:33 (22:16) gegen MT Melsungen, TSV Dormagen gewann gegen Zwangsabsteiger TuSEM Essen 30:21 (15:10).

Währned der TV Großwallstadt die HSG Wetzlar 26:25 (15:14) besiegte, verlor der EHF-Pokalsieger VfL Gummersbach in Lemgo 24:26 (10:13). (Kehrmann-Kolumne: "Nach wie vor die stärkste Liga der Welt")

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