vergrößernverkleinern
Christian Sprenger (r.) tritt in Kiel die Nachfolge von Vid Kavticnik an © getty

Der ehemalige SCM-Manager lässt kein gutes Haar an seinen Nachfolgern. Man stehe vor einem "gewollten Scherbenhaufen".

Magdeburg - Magdeburgs Ex-Manager Bernd-Uwe Hildebrandt hat heftige Kritik an der Klub-Führung des Bundesligisten geübt.

"Das derzeit herrschende Chaos ist sehr bedauerlich für den Verein. Man steht vor einem gewollten Scherbenhaufen", sagte Hildebrandt der "Handballwoche".

Früher habe das Gesamtkonzept im Vordergrund gestanden, "heute regieren nur noch Selbstprofilierung und Selbstsucht", so der 51-Jährige.

Monatelang war es ruhig um Bernd-Uwe Hildebrandt, jetzt meldete sich der Ex-Manager mit einem Paukenschlag zurück (Alle Handball-News) .

"Mir blutet das Herz", sagte Hildebrandt und attackierte die derzeitige Klub-Führung um Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar: "Mein ganzes Tafelsilber, also die Spieler Tkaczyk, Bielecki, Heinevetter und Sprenger wurden verschleudert." 126233(DIASHOW: Die Transfers der Top-Klubs)

Rücktritt nach Anklage

Hildebrandt stand bis Ende 2007 an der Spitze der Handball-Bundesliga (HBL). Nach einer Anklage wegen Bestechlichkeit und des Verdachts der Steuerhinterziehung trat er im Dezember 2007 zurück.

Auch seine Posten als Leiter des Olympiastützpunktes Magdeburg und als Manager des Handball-Erstligisten SC Madgeburg musste er aufgeben.

Der SC Magdeburg fordert derzeit von Hildebrandt eine Rückzahlung von rund 2,5 Millionen Euro (SCM fehlen 600.000 Euro).

"Das ist alles völliger Unsinn", sagte Hildebrandt: "Es handelt sich um eine lang gehegte Kampagne gegen mich."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel