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Michael Kraus spielt seit 2007 für den TBV Lemgo © imago

Der TBV präsentiert sich gegen Wetzlar in bester Torlaune und profitiert von einer starken Leistung von Meister Kiel.

München - Meister THW Kiel hat dem SC Magdeburg am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga die erste Niederlage zugefügt und damit dem TBV Lemgo den Sprung an die Tabellenspitze ermöglicht.

Die Kieler gewannen am Mittwochabend das Duell der ehemaligen Champions-League-Sieger mit 33:21 (18:9) gegen den bisherigen Spitzenreiter.

Lemgo mit Weltmeister Markus Baur als neuem Trainer wahrte seine weiße Weste durch ein 34:18 (17:14) gegen HSG Wetzlar.

Favoriten siegen

Ebenfalls sechs Punkte auf dem Konto haben Vizemeister SG Flensburg-Handewitt durch das 36:34 (19:16) gegen Altmeister VfL Gummersbach und FA Göppingen nach dem 46:27 (24:14)-Kantersieg gegen Aufsteiger Stralsunder HV.

In ihrem zweiten Saisonspiel waren die Champions-League-Teilnehmer HSV Handball mit einem 36:31 (18:18) gegen den noch punktlosen TuSEM Essen und die Rhein-Neckar Löwen mit 32:24 (14:8) bei den Füchsen Berlin erfolgreich.

Im Duell zweier zuvor punktloser Teams setzte sich GWD Minden 30:27 (10:13) beim HBW Balingen-Weilstetten durch.

Kiel nur beim 0:1 hinten

Vor 12.500 Zuschauern in der wie üblich ausverkauften Ostseehalle geriet Kiel lediglich beim 0:1 in Rückstand und setzte sich ab der 10. Minute kontinuierlich vom SCM ab.

Im Gegensatz zu den Zebras, die zum Auftakt nur Remis gegen Aufsteiger TSV Dormagen gespielt hatten, waren die Gäste mit zwei Siegen in die Saison gestartet.

Doch der achtmalige Torschütze Stefan Lövgren führte den THW zum 19. Sieg in den letzten 20 Heimspielen gegen Magdeburg.

Flensburg rettet sich spät

Gummersbach holte in Flensburg wie bereits schon gegen die HSG Nordhorn einen Fünf-Tore-Rückstand (5:10, 8:13) auf.

Nach einem Fehlstart der SG in die zweite Halbzeit mit sechs technischen Fehlern führten die Gäste sogar noch zwei Minuten vor Schluss 33:31.

Doch die treffsicheren Lars Christiansen (11/3) und Lasse Boesen (6) sicherten Flensburg den Sieg.

Demonstration gegen Stralsund

Zu regelrechten Demonstrationen entwickelten sich die Spiele in Lemgo und Göppingen: Der TBV gewann die zweite Halbzeit sogar 17:4, Göppingen war gegen Stralsund ebenfalls kaum gefordert.

Hamburg führte schnell mit 8:1 (10.), doch Essen holte innerhalb von vier Minuten bis zum 9:7 auf, wurde trotz einer kämpferischen Leistung jedoch nicht belohnt.

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