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Dominik Klein (l.) vom THW kann Löwen-Spieler Mariusz Jurasik nicht am Wurf hindern © getty

Vor dem Spitzenspiel gegen den THW Kiel glaubt Löwen-Geschäftsführer Thorsten Storm fest an einen Sieg seines Teams.

Von Andreas Kloo

München - Es ist der erste Kracher der noch jungen Bundesliga-Saison: das Spitzenspiel am Samstag ((Sa, 14 Uhr, LIVESCORES ) zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel.

Für Löwen-Geschäftsführer Thorsten Storm, selbst mehrere Jahre in Kiel als Spieler und Marketingleiter tätig, ist es ebenfalls "ein echtes Highlight".

Storm fordert von seiner Mannschaft zwei Punkte aus dem Spitzenspiel: "Wir haben ein Heimspiel und unsere Zielsetzung für diese Saison ist, jedes Heimspiel zu gewinnen, also auch das gegen Kiel", sagt Storm bei Sport1.de.

Eingeschränkte Saisonvorbereitung

Wie der THW hatten auch die Löwen einen holprigen Saisonstart. Gegen Großwallstadt gewann das Team von Trainer Juri Tschewtsow zum Auftakt nur mit Mühe 33:32.

Storm führt diese Probleme vorwiegend auf die Olympischen Spiele zurück. "Wir hatten neun Spieler in Peking und konnten so vor Saisonbeginn nur eine Woche mit der gesamten Mannschaft trainieren."

"Es kommt auf uns selbst an"

Beim 32:24 in Berlin klappte das Zusammenspiel der Neuzugänge dann schon besser. "Die Champions-League-Quali gegen den zweitklassigen Gegner aus Luxemburg war für uns die ideale Möglichkeit, um etwas auszuprobieren."

Deshalb blickt Storm der Partie gegen den Serienmeister nun optimistisch entgegen: "Es kommt nur auf uns selbst an. Aber wir haben das Zeug sie zu schlagen."

Noch immer Unklarheit über Karabatic-Verletzung

In die Karten spielt den Löwen dabei auch das Fehlen von THW-Superstar Nikola Karabatic, der wegen einer Ellenbogenverletzung ausfällt. Endgültige Klarheit über die Dauer der Verletzungspause soll eine Untersuchung nach der Champions Trophy in Veszprem am 20./21. September bringen.

Zuletzt gegen Magdeburg ließen die Kieler, allen voran Stefan Lövgren, allerdings ihre gewohnte Klasse wieder aufblitzen.

Drei Punkte-Polster auf Kiel möglich

Die Begegnung zwischem dem Meister und dem "Herausforderer", wie Storm sein Team bezeichnet, hat auf alle Fälle richtungsweisenden Charakter. Bei einer Niederlage hätte der THW bereits drei Verlustpunkte mehr als die Löwen auf dem Konto und stünde dann enorm unter Druck.

Auch wenn Storm denkt, "für solche Prognosen sei es noch zu früh": Zwei Punkte am Samstag würden den Traum vom Meistertitel für die Rhein-Neckar-Löwen um einiges realistischer erscheinen lassen.

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