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Der Schwede Kim Andersson spielt seit 2005 für den THW Kiel © getty

Bei zwei hochkarätig besetzten Turnieren gewinnen der HSV und der THW. Lemgo und die Löwen müssen sich mit weniger zufrieden geben.

Von Jessica Pulter

München - Knapp eine Woche vor dem Start der Bundesliga zeigen sich die Titelkandidaten bereits in Top-Form.

Der THW Kiel setzte sich im Finale des hochbesetzten Schlecker-Cups 30:27 (14:17) gegen RK Zagreb durch.

Der HSV Hamburg schlägt Montpellier HB 30:26 (14:13) im Eurotournoi-Endspiel.

Der TBV Lemgo und die Rhein-Neckar Löwen müssen sich jeweils mit Platz fünf zufrieden geben.

Siebter Erfolg für Kiel

Für den THW, der sich in der Vorrunde gegen MKB Veszprem und BM Valladolid durchsetzte, ist der bereits siebte Erfolg beim Turnier in Ehingen hart erkämpft worden.

Zur Halbzeit lag der Rekordmeister gegen das kroatische Staraufgebot mit drei Tore zurück, doch die Rückkehr zur gewohnten 6:0-Verteidigung brachte die Wende.

Zagrebs Rückraumspieler kamen nur noch selten zu guten Würfen, und Kiel trumpfte durch Kim Andersson und Momir Ilic auf, die jeweils sieben Mal trafen.

"Das war schon großartig, wie sich das Team gegen diese Supermannschaft wieder herangekämpft hat", lobte Trainer Alfred Gislason seine Mannschaft gegenüber den "Kieler Nachrichten".

Durchwachsene Bilanz für Lemgo

Im gleichen Turnier lief es für Lemgo wieder einmal nicht rund. Nach dem letzten Platz beim Intersport Masters in Sindelfingen am vergangenen Wochenende kamen die Ostwestfalen auch in Ehingen nicht auf Touren.

Nach Niederlagen gegen Zagreb und den FC Kopenhagen in der Vorrunde blieb dem TBV nur das Spiel um Platz fünf.

Dort setzte sich die Mannschaft von Trainer Markus Baur aber mit 30:26 gegen Valladolid durch.

HSV stark dank Bitter

Hamburg kam in Straßburg dank eines überragenden Torwarts Johannes Bitter, der im Finale 16 Paraden zeigte, zum Turniersieg.

Montpellier mit Rückkehrer Nikola Karabatic ließ sich zwar lange Zeit nicht abschütteln, doch ein Schlussspurt reicht den Hanseaten zum Sieg.

"Das war ein enges Endspiel, Gegen das Top-Team aus Montpellier war es natürlich alles andere als einfach. Aber ich denke die Jungs haben letztendlich verdient gewonnen, denn die Mannschaftsleistung hat absolut gestimmt", meinte der zur Zeit verletzte Pascal Hens zur Leistung seiner Teamkollegen.

Die Löwen sicherten sich den fünften Platz mit einem 35:26 (16:12)-Sieg gegen Chambery HB.

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