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Der Norweger Börge Lund (M.) traf gegen die Löwen zweimal © getty

Kiels Trainer Alfred Gislason spricht nach dem klaren Sieg im ersten Topspiel gegen die Löwen seinem Keeper ein Sonderlob aus.

Kiel - Im ersten Gigantenduell der neuen Handball-Saison hat Meister THW Kiel Herausforderer Rhein-Neckar Löwen deutlich in Schach gehalten:

Mit 36:29 (18:11) setzte sich der THW gegen die hochkarätig verstärkte Mannschaft von Trainer Ola Lindgren durch und feierte im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg (DATENCENTER: 2. Spieltag).

Allerdings fehlte auf beiden Seiten noch die Feinabstimmung. Die 10.250 Zuschauer sahen noch kein echtes Topspiel, dafür viele individuelle Fehler.

"Mit einem Großteil des Spiels bin ich sehr zufrieden. Thierry Omeyer war im Tor wieder einmal überragend", sagte THW-Trainer Alfred Gislason dennoch.

Mit seinen Neuzugängen sei in der zweiten Hälfte zwar auch ein kleiner Bruch ins Spiel gekommen, "aber mir war klar, dass es dauern wird, bis sich alle eingespielt haben".

Gerade einmal einen Treffer erzielte der französische Olympiasieger und Weltmeister Daniel Narcisse, der nur zu Kurzeinsätzen kam.

Lindgren: "Probleme in der Rückwärtsbewegung"

Doch auch die Löwen, die am 18. September mit dem HSV Hamburg gleich den nächsten Titelkandidaten zum Duell erwarten, haben noch Nachholbedarf.

"Es hätte auch schlimmer für uns ausgehen können", sagte Lindgren, "wir hatten Probleme in der Rückwärtsbewegung und der THW hat unsere Fehler eiskalt bestraft."

Der neue Löwen-Star Olafur Stefansson war dreimal erfolgreich.

Meister von Beginn an da

Der THW erwischte nach der Gäste-Führung durch den insgesamt neunmal erfolgreichen Polen Karol Bielecki einen guten Start und zog schnell auf 6:1 davon.

Die Kieler bauten diesen Vorsprung weiter aus, und schon zur Halbzeit war die Vorentscheidung gefallen. Nur kurz kamen die Kieler noch einmal in Verlegenheit, als die Gäste in der zweiten Halbzeit von 18:27 auf 24:28 herankamen.

Lundström bester Werfer

Doch zwei Treffer von Henrik Lundström, der mit acht Toren bester THW-Schütze war, brachten mehr Ruhe ins Spiel der Hausherren (Stenogramm).

Ein gelungenes Heim-Debüt im "Zebra"-Dress feierte Rechtsaußen Christian Sprenger.

Der vom SC Magdeburg gekommene Nationalspieler traf fünf Mal.

Shooter Momir Ilic, Neuzugang vom VfL Gummersbach, war lediglich dreimal von der Siebenmeter-Linie erfolgreich.

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