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Daniel Stephan (l.) im Gespräch mit TBV-Nationalspieler Michael Kraus © imago

Bei Sport1 spricht Daniel Stephan über die Herausforderung im TV und Verein, über den Saisonverlauf und Überraschungen der Bundesliga.

Von Michael Schulz

Bei Sport1.de spricht Stephan über die neue Herausforderung im Fernsehen und im Verein, aber auch über den bisherigen Saisonverlauf und die Überraschungen der Bundesliga.

Der Silbermedaillengewinner von Athen sagt zudem im Teil 2 des Interviews etwas zum schwachen Abschneiden der DHB-Auswahl in Peking.

Sport1: Wie beurteilen Sie die guten Ergebnisse von Bayer Dormagen mit dem Remis gegen Kiel und Sieg gegen HSV?

Stephan: Das waren Ausrufezeichen, denn Dormagen hat nicht die großen Namen und schon drei Punkte gegen zwei Topmannschaften geholt. Für mich sind diese Leistungen ein Signal an die unterklassigen Mannschaften, dass man zu Hause die großen Vereine schlagen kann.

Sport1: Gab es sonst noch Überraschungen?

Stephan: FA Göppingen als Tabellenführer mit vier Siegen ist nicht selbstverständlich. Sie haben unter anderem den starken VfL Gummersbach geschlagen.

Sport1: Seit Dienstag sind Sie Co-Kommentator. Bereitet man sich auf diese neue Aufgabe vor?

Stephan: Ich muss mich jetzt nicht speziell darauf vorbereiten, denn ich kenne ja die Mannschaften und habe schon einige Male als Co-Kommentator gearbeitet. Sicher hole ich mir im Vorfeld die eine oder andere Informationen von Spielern, telefoniere etwa regelmäßig mit dem Kieler Filip Jicha. Doch den THW habe ich zum Beispiel auch beim Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen selbst live vor Ort gesehen.

Sport1: Könnte es zu Interessenkonflikten kommen, wenn Sie Spiele des TBV Lemgo kommentieren müssten?

Stephan: Ich habe mich mit dem DSF geeinigt, dass ich nicht über meinen eigenen Verein berichten muss, da ich als Sportlicher Leiter auch bei den Spielerbesprechungen etc. dabei bin. Ausnahmen kann es aber geben.

Sport1: Was sagen Sie zum schwachen Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei Olympia?

Stephan: Man kann natürlich nicht zufrieden sein, das Viertelfinale nicht erreicht zu haben. Aber Markus Baur und Pascal Hens haben an allen Enden gefehlt und die Rückraum-Ausfälle konnten nicht kompensiert werden. Trotzdem glaube ich nicht, dass wir nicht große Chancen auf das Halbfinale hatten, weil viele Spieler auch nicht an ihre Leistungsgrenze gegangen sind.

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