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Lemgos Coach Volker Mudrow (l.) im Gespräch mit Sebastian Preiß © imago

Zwei Wochen nach seinem Abgang ist Lemgos Trainer Volker Mudrow wieder in Wetzlar zu Gast - und hat nichts zu verschenken.

Von Martin Hoffmann

München - Kaum zwei Wochen ist Volker Mudrows Abgang bei der HSG Wetzlar her, schon kehrt er zurück an die alte Wirkungsstätte.

Mit seinem neuen, alten Verein TBV Lemgo ist "Mu" zu Gast bei den Hessen (19.45 Uhr LIVESCORES und auf DSF.de) - und es ist für ihn kein Spiel wie jedes andere.

"Ich würde lügen, wenn ich das bestreiten würde", wird er von der "Lippischen Wochenschau" zitiert: "Zweieinhalb schöne Jahre wischt man nicht einfach so weg."

Für 60 Minuten muss er es, denn es ist sein erklärtes Ziel, in der Rittal Arena den vierten Sieg im vierten Spiel einzufahren (85 Spiele live! Der große Wurf auf DSF.de).

"Erwarte wesentlich mehr"

Mudrow fordert aber eine Leistungssteigerung nach dem holprigen 26:21 gegen Düsseldorf, wo ihm vor allem die Offensivleistung nicht behagte.

"Im Angriff erwarte ich einfach wesentlich mehr", so Mudrow. Die kommenden Aufgaben müsse sein Team "konzentrierter angehen".

Das Team kann in der turbulenten Zeit nach der Entlassung von Markus Baur und Daniel Stephan jedes Erfolgserlebnis brauchen.

"Der Verein ist nach den Querelen der letzten Wochen noch nicht wieder zu Ruhe gekommen", erklärte Florian Kehrmann in seiner Kolumne auf Sport1.de: "Doch solange wir Erfolg haben, ist alles im grünen Bereich."

Noch ein Wiedersehen

Lemgo muss in Wetzlar weiter ohne die verletzten Linksaußen Jens Bechtloff und Logi Geirsson auskommen. Dazu ist Kreisläufer Vignir Svarvasson außer Gefecht.

Mudrow ist übrigens nicht der einzige, der ein Wiedersehen mit Wetzlar feiert.

Auch der kurzzeitig reaktivierte Ersatzkeeper Waldemar Strzelec bestreitet sein einziges Ligaspiel ausgerechnet gegen die Ex-Kollegen. Mit etwas Einsatzzeit ist da offenbar zu rechnen.

Christophersen trifft auf Ex-Kollegen

Auf der anderen Seite dürfte auch der frühere Lemgoer Sven-Sören Christophersen gegen die Ex-Kollegen besonders motiviert sein.

Der Rückraumakteur ist in Wetzlar zum Leistungsträger gereift, traf zuletzt sechsmal beim 24:22 in Minden.

"Haben etwas gut zu machen"

Die Mannschaft von Michael Roth ist mit zwei Siegen aus drei Spielen gut aus den Startlöchern gekommen (DATENCENTER: Alle Ergebnisse), die 24:32-Heimpleite gegen Gummersbach drückt jedoch auf die Gemüter.

Die Hessen wollen ihre Fans daher nun mit einer besseren Leistung versöhnen.

"Unseren Fans gegenüber haben wir etwas gut zu machen und so werden wir gegen Lemgo auch ins Spiel gehen", kündigte Wetzlars Torwart Nikolai Weber an.

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