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Holger Glandorf gewann mit der HSG in diesem Jahr den EHF-Pokal © getty

Die finanziell angeschlagene HSG hat ihren Spieltrieb vorerst gesichert. Nun steht der Bundesligist vor einer Namensänderung.

Nordhorn - Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Bundesligist HSG Nordhorn hat seinen Spielbetrieb vorerst gesichert.

Dank des Wirtschaftsverbandes Lingen, sowie der finanziellen Unterstützung der Städte Nordhorn (60.000 Euro) und Lingen (80.000 Euro) wurde ein Großteil der Etatlücke von 500.000 bis 700.000 Euro geschlossen.

"Es gibt aber noch einen kleinen Fehlbetrag", sagte Albrecht Möhring, der Vertreter der Lingener Wirtschaft.

Bis zum Jahresende soll dann der komplette Etat und somit der Spielbetrieb bis zum Saisonende gesichert sein. "Das ist das Ziel. Es gab dringenden Handlungsbedarf", meinte der HSG-Vorsitzende Thomas Kolde.

HSG vor Namensänderung

Der EHF-Pokalsieger soll nun so schnell wie möglich unter dem Namen HSG Nordhorn-Lingen antreten. Allerdings müssen dafür noch weitere Gespräche mit der HBL geführt werden. Langfristig soll die HSG auch einen Großteil der Heimspiele in Lingen, wo eine größere Halle entsteht, austragen.

Gegen die Nordhorner Marketinggesellschaft wird zur Zeit noch wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Zahlung von Schwarzgeldern ermittelt.

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